▷ BGA fordert klare Strategie im Wohnungsbau

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Berlin (ots) – „Niemand sollte allzu hohe Erwartungen an den morgigen Wohngipfel haben. Schnelle Lösungen kann es nicht geben, schließlich ist das Problem auch nicht über Nacht entstanden. Was fehlt, ist eine klare und verlässliche Strategie. Es muss endlich Schluss sein mit dem Herumdoktern an den Symptomen. Mit jeder weiteren Regulierung und immer höher geschraubten Normen werden sich die Probleme nur noch verschärfen. Sonst rückt das Ziel, den Mangel an 1,5 Millionen bezahlbarer Wohnungen zu beseitigen, in weite Ferne.“ Dies erklärte Dr. Holger Bingmann, Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), zum Wohngipfel.

„Wenig sinnvoll sind Eingriffe wie eine Mietpreisbremse. Es bedarf einer klaren Prioritätensetzung, in deren Mittelpunkt die Stärkung des Wohnungsmarktes steht und Marktanreize dem Wohnungsbau mehr Impulse geben. Effektiver sind die schnelle Ausweisung von Wohnungsgebieten, eine Beschleunigung der Genehmigungen, das Zurückdrehen der regulatorischen Kostenschraube und die Reduzierung der Nutzungsdauer von Gebäuden auf eine realistische Größe von 25 bis 30 Jahren zu reduzieren. Die bisherigen 50 Jahre sind fern jeglicher Realität. Dann kann auch der Großhandel, der Baugewerbe und Handwerk mit allem beliefert, dazu beitragen, qualitativ gut und günstig zu bauen. Der Großhandel liefert in jedem Segment: von preiswert bis gehobener Standard, ein einfaches Badezimmer genauso wie ein luxuriöses“, so Bingmann abschließend.

31, Berlin, 20. September 2018

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Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011