▷ BPOL-FL: FL – Zwei Verhaftungen am Bahnhof; Messer sichergestellt

Polizeifahrzeuge

07.06.2021 – 14:08

Bundespolizeiinspektion Flensburg

Flensburg (ots)

Freitagabend um 22:30 Uhr kontrollierten Bundespolizisten mehrere Personen am Flensburger Bahnhof.
Bei der fahndungsmäßigen Überprüfung eines 44-jährigen Mannes stellten die Beamten fest, dass dieser durch eine Staatsanwaltschaft mittels Vollstreckungshaftbefehl gesucht wurde.
Er war bereits Anfang 2017 von einem Gericht wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 900,- Euro verurteilt worden und hielt sich seither im Verborgenen.
Um einen 60 tägigen Gefängnisaufenthalt aus dem Weg zu gehen wurde dem Mann die Möglichkeit gegeben, die Summe zu bezahlen. Dies erledigte er auf der Dienststelle der Bundespolizei und konnte seine Reise fortsetzen.

Sonntagmittag gegen 12:00 Uhr überprüften Bundespolizisten den Einreisezug Intercity 383 aus Dänemark im Bahnhof Flensburg.
Dabei stellten sie u.a. einen jungen Mann fest, der keinerlei Ausweisdokumente mit sich führte.
Bei den Ermittlungen auf der Dienststelle konnten die Beamten herausfinden, dass es sich um einen 18-jährigen Marokkaner handelte, der von mehreren Staatsanwaltschaften gesucht wurde. Mittels Untersuchungshaftbefehl wurde nach dem Mann gefahndet, weil er sich u.a. wegen Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte strafbar gemacht hatte.
Nach Vorführung beim zuständigen Haftrichter des AG Flensburg wurde der 18-Jährige in die JVA Schleswig eingeliefert. Zusätzlich muss sich der Mann jetzt noch wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz verantworten.

Ebenfalls am Wochenende wurden Bundespolizisten auf eine Gruppe Jugendlicher in Bahnhofsnähe aufmerksam, die offensichtlich Pistolen bei sich führten.
Beim aufmerksamen Einschreiten der Beamten konnte jedoch schnell festgestellt werden, dass es sich um Spielzeugwaffen handelte die nicht dem WaffG unterliegen.
Allerdings führte ein 15-Jähriger ein verbotenes Einhandmesser mit sich, dass durch die Streife sichergestellt wurde. Ihn erwartet eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.

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Quelle :Blaulicht presseportal.de

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