▷ BPOL NRW: Falsche Polizisten bedrohen Mann in Dortmund, Bundespolizei leitet …


09.04.2020 – 12:16

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Dortmund (ots)

In der vergangenen Nacht (9. April) suchte ein 20-jähriger Mann Hilfe bei der Dortmunder Bundespolizei. Er schilderte den Beamten, dass er soeben bedroht worden sei und man versucht habe, ihn auszurauben.

Ein Mann aus Dortmund, kam in der vergangenen Nacht hilfesuchend zur Bundespolizei am Hauptbahnhof. Er schilderte den Beamten, dass er sich kurz zuvor am Nordausgang des Bahnhofes befunden habe. Dort hätten drei Personen den 20-Jährigen umstellt und „Kriminalpolizei Dortmund, Ausweiskontrolle“ gerufen. Der Dortmunder sei angesichts der Gesamtsituation skeptisch gewesen und habe die Männer gebeten, sich auszuweisen. Daraufhin habe einer der Täter eine Karte unleserlich direkt vor sein Gesicht gehalten und sogleich wieder eingesteckt. Dann sollen sie ihn aufgefordert haben, seine Bauchtausche zur Durchsuchung auszuhändigen. Dieses habe er verweigert und sei zurückgewichen. Daraufhin habe einer der Täter ein Messer gezogen und in seine Richtung gehalten. Die anderen zwei Personen hätten ihn in Richtung des Messers gedrückt. Er sei dann mit den Worten „gib mir deine Tasche oder ich steche dich ab“, bedroht worden. Dann habe ein Täter, erfolglos, nach seiner Tasche gegriffen. Der Dortmunder konnte sich aus der Situation befreien und floh zur Bundespolizei. Die drei unbekannten Personen flüchteten in Richtung U-Bahn Leopoldstraße. Sofort leitete die Bundespolizei gemeinsam mit der Polizei Dortmund eine Fahndung nach den Tätern ein, die zunächst ergebnislos verlief.

Die Bundespolizei hat nun Strafverfahren wegen Bedrohung, Nötigung, Amtsanmaßung und schweren Raubes gegen die drei bislang unbekannten Männer eingeleitet. Die Ermittlungen zu dem Fall dauern an. Zeugen die diesen Vorfall gegen 0.35 Uhr am 9. April im Bereich des Nordausganges beobachtet haben werden gebeten, sich unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 bei der Bundespolizei oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

*AB

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