▷ BPOL NRW: Jugendliche betreten unbefugt Bahnanlagen – Gefahren werden unterschätzt

Polizei im Einsatz

08.12.2021 – 15:25

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin

Mönchengladbach (ots)

Drei Jugendliche (14, 15, 16) sorgten am Dienstagnachmittag (7. Dezember), um 16.40 Uhr, für eine Streckensperrung von über zwei Stunden. Sie bewegten sich unbefugt auf dem Bahngelände am Abstellbahnhof in Mönchengladbach. Da die Gefahr zu groß war, wurde der gesamte Zugverkehr auf dieser Strecke gesperrt. Ein 16-Jähriger wurde durch die Bundespolizei gestellt und an seine Eltern übergeben. Die anderen flüchteten. Es kam zum Einsatz eines Hubschraubers und zu enormen Zugverspätungen.

Ein Mann meldete der Bundespolizei telefonisch, dass sich am Abstellbahnhof drei Kinder befinden, die auf dem Gelände spielen würden. Die Strecke wurde gesperrt und Bundespolizisten verlegten mit Sonder- und Wegerechten zum Einsatzort. Dort konnten sie drei Personen in einem abgestellten Zug feststellen. Als sie auf die Jugendlichen zu gingen, flüchtete das Trio. Dabei sprang einer (16) aus dem Fenster. Die anderen beiden flüchteten durch den kompletten Zug, begaben sich anschließend nach draußen und rannten über die Gleise.

Die Gefahr, dass sich die anderen beiden weiterhin im Gleisbereich aufhielten, konnte nicht ausgeschlossen werden. Zur Absuche wurde ein Hubschrauber eingesetzt. Allerdings blieb die Fahndung nach den zwei Flüchtigen erfolglos. Um 19.25 Uhr wurde die Bahnstrecke wieder freigegeben.
Der gestellte Jugendliche wurde an seine Eltern übergeben. Weitere Ermittlungen
führten zu den Personalien der Flüchtigen.

Ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wurde gegen das Trio eingeleitet.

Die Bundespolizei warnt vor den Gefahren im Bahnverkehr. Bitte versuchen Sie weder Wege über die Gleise abzukürzen noch sich aus sonstigen Gründen im Gleisbereich aufzuhalten. Das Betreten der Bahnanlagen ist gefährlich und verboten. Nicht ohne Grund! Züge haben einen langen Bremsweg, eine große Sogwirkung und können nicht ausweichen. Unterschätzen Sie die Gefahren nicht. Sie können tödlich enden.

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Quelle :Blaulicht presseportal.de

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