▷ BPOLI EBB: Bundespolizei ermittelt wegen Schwarzarbeit und illegalem Aufenthalt

 


13.07.2020 – 15:06

Bundespolizeiinspektion Ebersbach

Bautzen + Vierkirchen (ots)

Am vergangenen Wochenende hat die Bundespolizei auf der Autobahn 4 zwischen Bautzen und Vierkirchen vier Drittstaatsangehörige während Kontrollen von Reisebussen in Gewahrsam nehmen müssen. Am 10. Juli 2020 wurden um 08:50 Uhr auf dem Parkplatz Wacheberg bei Vierkirchen die Insassen eines aus Richtung polnischer Grenze kommenden Reisebusses kontrolliert. Unter ihnen befanden sich eine 28-jährige Russin und eine 33-jährige Frau aus der Ukraine. Beide hatten ihre erlaubte Aufenthaltszeit im Schengenraum um 163 und 332 Tage überschritten. Bei Bautzen wurde am 11. Juli 2020 um 22:55 Uhr ein Fernreisebus gestoppt, der in Richtung Dresden unterwegs war. Einer der Reisenden, ein 36-jähriger Syrer, musste mit zur Dienststelle. Sein Reisepass war ungültig. Am 13. Juli 2020 nahmen die Beamten um 03:15 Uhr auf dem Rastplatz Oberlausitz eine 65-jährige Frau aus der Ukraine in Gewahrsam. Auch sie war mit einem Bus unterwegs und wollte weiter in ihre Heimat. Sie hatte mehrere Monate lang in Bayern als Pflegerin gearbeitet, besaß aber weder Visum noch Arbeitserlaubnis. Gegen alle Personen wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz bzw. wegen der Aufnahme einer unerlaubten Beschäftigung eingeleitet. Einige von ihnen wurden nach Polen zurückgeschoben, andere wurden an die Ausländerbehörde überstellt.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Ebersbach
Pressesprecher
Alfred Klaner
Telefon: 0 35 86 – 7 60 22 45
E-Mail: bpoli.ebersbach.oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

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Quelle :Blaulicht presseportal.de

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