▷ BPOLI MD: Wegen 36 Euro: Gesuchter verletzt Bundespolizist

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Polizei im Einsatz

14.06.2021 – 14:21

Bundespolizeiinspektion Magdeburg

Magdeburg Biederitz (ots)

Am Sonntag, den 13. Juni 2021 befragte eine Streife der Bundespolizei am Bahnhof Biederitz gegen 11:30 Uhr einen auffälligen 29-Jährigen nach seinen Reiseabsichten und entschloss sich die Identität des Mannes festzustellen. Der Deutsche führte keinerlei Legitimationspapiere mit sich, machte aber bereitwillig Angaben zu seiner Person. Eine Abfrage der von ihm angegebenen Daten im polizeilichen Informationssystem bestätigte seine Angaben. Die Identität des Mannes konnte aufgrund eines vorhandenen Lichtbildes zweifelsfrei festgestellt werden. Zudem ergab die Recherche eine Aufenthaltsermittlung des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt sowie einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin. Demnach wurde er durch das Amtsgericht Berlin Tiergarten wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu 50 Euro beziehungsweise 50 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt. Davon zahlte er lediglich 14 Euro, so dass die weiteren 36 Euro noch offen waren. Da er sich verborgen hielt, erging der Haftbefehl.
Die Beamten eröffneten dem Mann die Festnahme. Unvermittelt griff der Gesuchte den Bundespolizisten an und versuchte ihn mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Der Angriff wurde abgewehrt und der Mann am Boden fixiert. Auch hier wehrte und sperrte er sich weiterhin heftig, beleidigte die Bundespolizisten mit ehrverletzenden Worten und trat nach den Einsatzkräften. Hierbei verletzte sich ein 49-jähriger Bundespolizist im Gesicht, am Ellenbogen sowie dem Knie. Er musste sich anschließend in ärztliche Behandlung begeben.
Der Festgenommene wurde zur Dienststelle der Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg gebracht. Ein durchgeführter Drogentest reagierte positiv auf Amphetamine. Da der Mann die 36 Euro nicht zahlen konnte, wurde er in die Justizvollzugsanstalt Burg gebracht. Zu seiner Strafakte gesellen sich nun weitere Strafanzeigen wegen Beleidigung, Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung, eines tätlichen Angriffs auf- sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

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Quelle :Blaulicht presseportal.de

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