▷ BPOLI-WEIL: Straftat vorgetäuscht – Bundespolizei leitet Ermittlungsverfahren ein


26.02.2020 – 12:10

Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein

Lörrach (ots)

Das ein 22-Jähriger seine Schülermonatskarte an seinen Mitbewohner auslieh, wurde ihm jetzt zum Verhängnis. Der junge Mann hatte bereits im vergangenen Oktober seine Schülermonatskarte an seinen 29-Jahre alten Mitbewohner ausgeliehen. Dieser wurde im Zug kontrolliert und aufgefordert, seinen Ausweis zur personalisierten Monatskarte vorzulegen. Der Prüfer bemerkte, dass die Namen auf der Fahrkarte und dem Ausweis nicht identisch waren und verständigte die Bundespolizei. Diese leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs gegen den Mann ein. Kurze Zeit später erschien der rechtmäßige Karteninhaber bei der Bundespolizei in Lörrach und gab an, dass seine missbräuchlich benutzte Schülermonatskarte bereits vor einer Woche entwendet wurde und er dies nun zur Anzeige bringen wolle. Da der wegen Betrugs angezeigte 29-Jährige jedoch zuvor gegenüber dem Prüfer angab, die Karte von seinem Mitbewohner bekommen zu haben, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschen einer Straftat, gegen den 22-jährigen Schüler durch die Bundespolizei eingeleitet. Das gut gemeinte Ausleihen der Fahrkarte, endete für beide Personen nun mit einer Strafanzeige.

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Quelle :Blaulicht presseportal.de

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