▷ Ein Präsident für die Menschen in der Bundeswehr

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Nach der bergabe der Dienstgeschfte (v.l.) Georg Stuke, Generalleutnant Klaus von Heimendahl und Sabine Grohmann.
Nach der Übergabe der Dienstgeschäfte (v.l.) Georg Stuke, Generalleutnant Klaus von Heimendahl und Sabine Grohmann.

Köln (ots) – Mit einem Empfang und einer feierlichen Serenade ist der scheidende Präsident des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr, Georg Stuke, in Köln geehrt worden. Zugleich wurde seine Nachfolgerin Sabine Grohmann in ihr neues Amt eingeführt.

256.000 zu betreuende Mitarbeiter, jährlich rund 17,4 Milliarden Euro Umsatz – Köln-Longerich ist der Hauptsitz einer großen und modernen, aber eher unbekannten Behörde: des Bundesamtes für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw). An seiner Spitze fand jetzt ein Wechsel statt. Mit einer feierlichen Serenade verabschiedete Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), Georg Stuke in den Ruhestand. Er war der erste Präsident dieser im Dezember 2012 neu aufgestellten Bundesoberbehörde. Seine Nachfolgerin ist Sabine Grohmann, zuletzt Stellvertreterin des Abteilungsleiters Personal im BMVg. Der gebürtige Westfale Stuke hatte seine Karriere bei der Bundeswehr 1989 als Dezernent bei der Wehrbereichsverwaltung I in Kiel begonnen und arbeitete unter anderem sieben Jahre lang im Ministerium, zuletzt als Büroleiter des damaligen Verteidigungsministers Volker Rühe. Vor seiner Tätigkeit in Köln war er Präsident der Wehrbereichsverwaltung West in Düsseldorf. „Unter Ihrer Führung formte sich das BAPersBw zu einem leistungsfähigen und anerkannten Dienstleister“, lobte Staatssekretär Hoofe den scheidenden Präsidenten und setzte hinzu: „Der Umstrukturierungsprozess auf dem Gebiet des Personalwesens der Bundeswehr ist daher mit dem Namen Georg Stuke untrennbar verbunden.“ Das BAPersBw ist eine Neuschöpfung aus verschiedenen, über das Bundesgebiet verteilten Ämtern und Dienststellen. Seine mehr als 4.200 militärischen und zivilen Mitarbeiter (hinzu kommen weitere rund 2.560 Dienstposten für die Personalgewinnung) tragen weitgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit, aber effizient dazu bei, dass die Bundeswehr ihre vielfältigen Aufträge weltweit erfüllen kann. Erstmals sind die Bereiche Personalgewinnung, -entwicklung, -bindung und -ausgliederung in einer Behörde prozessorientiert gebündelt worden. An diesem Kraftakt hatte Stuke maßgeblichen Anteil. Er hinterlasse seiner Nachfolgerin „ein modernes und leistungsfähiges Bundesamt“, betonte der Abteilungsleiter Personal im BMVg, Generalleutnant Klaus von Heimendahl, bei der Übergabe der Dienstgeschäfte.

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Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011