▷ Europaparlament stärkt gasbetriebene LKW in der CO2-Gesetzgebung


Berlin (ots) – Bei der heutigen Abstimmung in Strasburg zur Einführung von CO2-Grenzwerten für schwere Nutzfahrzeuge hat sich das Europaparlament mehrheitlich dafür ausgesprochen, erneuerbares Gas künftig in der CO2-Bilanz der Lkw-Hersteller anzurechnen. Damit erweitert das Parlament den Vorschlag der EU-Kommission zur neuen Abgasnorm. Zudem wurde die Kommission beauftragt, bis 2020 eine Methodik vorzulegen, welche die Auswirkungen der Nutzung von nachhaltig erzeugtem Biomethan oder synthetischem Erdgas aus dem Power-to-Gas Verfahren auf die Berechnung der durchschnittlichen Flottenemissionen berücksichtigt. Der vom Parlament eingebrachte Vorschlag muss nun vom Europarat verabschiedet werden.

Dr. Timm Kehler, Vorstand der Brancheninitiative Zukunft ERDGAS, dazu: „Damit zeigt das Parlament, dass mehr als nur ein Weg zur Dekarbonisierung führt und korrigiert die einseitige Vorfestlegung der Kommission auf die Elektromobilität. Das von Zukunft ERDGAS und dem europäischen Branchenverband NGVA Europe seit Langem in die Debatte eingebrachte Argument der Technologieoffenheit hat sich endlich durchgesetzt.“

Pressekontakt:

Zukunft ERDGAS e.V.
Neustädtische Kirchstraße 8
10117 Berlin
Christina Heß
Pressesprecherin

T +49 30 460601563
presse@erdgas.info
www.zukunft-erdgas.info
www.erdgas.info

Original-Content von: Zukunft ERDGAS e.V., übermittelt durch news aktuell



Original Quelle Presseportal.de

Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011