▷ Juso-Chef Kühnert fordert Rentendebatte über 2025 hinaus


Berlin (ots) – Nach der Einigung der Großen Koalition in der Rentenpolitik hat der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert am Mittwoch im ARD-Mittagsmagazin gefordert, die junge Generation nicht aus dem Blick zu verlieren. Entgegen der Forderung von Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) nach einer Rentengarantie bis 2040 hatten die Partei- und Fraktionsspitzen von Union und SPD am Dienstagabend die Verabredung im Koalitionsvertrag bekräftigt, das Rentenniveau nur bis 2025 zu garantieren. Damit habe sich die Koalition „sieben Jahre Zeit gekauft“, kritisierte Kühnert. Die Frage, ob für seine Generation Rente übrig bleibe, sei unangetastet geblieben.

Junge Leute aber hätten einen Anspruch darauf, zu erfahren, was im Rentenalter für sie übrig bleibt. In der Frage der Steuerzuschüsse zur Rente schließt Kühnert auch Steuererhöhungen nicht aus: „Ich glaube schon, dass wir bei der Frage von Vermögensbesteuerung und Erbschaften beispielsweise noch eine ganze Menge Luft nach oben haben; dort, wo die oberen ein, zwei Prozent unserer Gesellschaft sich seit Jahren aus der solidarischen Finanzierung rausgezogen haben. Da hätten viele Menschen großes Verständnis, wenn wir da was für die gesetzliche Rente abknapsen“, sagte Kühnert.

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Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011