▷ Klein: Mit Jobs und wirtschaftlichen Perspektiven Hunger ganz beseitigen

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Berlin (ots) – Der Welternährungstag erinnert an eine der größten Aufgaben der Menschheit

Der Welternährungstag findet jedes Jahr am 16. Oktober statt. Er soll darauf aufmerksam machen, dass weltweit Millionen Menschen an Hunger leiden. Dazu erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volkmar Klein:

„Die gute Nachricht zuerst: Die Zahl der Menschen, die an Hunger leiden, ging im vergangenen Jahr zurück. Etwa 37 Millionen Menschen konnten sich aus der Hungermisere befreien. In den zurückliegenden zehn Jahren sank die Zahl der Hungernden um rund 100 Millionen Menschen. Seit 1990 haben 63 Entwicklungsländer die Zahl der Menschen, die an Mangelernährung leiden, halbiert.

Die Schattenseite: Noch immer gehen rund 805 Millionen Menschen auf der Welt jeden Abend hungrig schlafen. Über zwei Milliarden Mütter, Väter und Kinder sind so unterernährt, dass sie jeglicher Daseinsperspektiven beraubt sind. Vor allem die Kinder werden ihr körperliches und geistiges Potenzial nie ausschöpfen. Jeder Grippevirus kann sie das Leben kosten.

Deshalb bleibt Entwicklungspolitik eine wichtige Aufgabe. Arbeitsplätze schaffen bietet die beste Gewähr für sicheres und selbstbestimmtes Leben in den Krisenregionen. Hunger können wir kurzfristig mit Lebensmittelhilfe lindern. Langfristig muss in den betroffenen Ländern die Wirtschaft in Gang kommen. Arbeit und Einkommen schützen und stabilisieren den Einzelnen, aber auch die Familien und die Gesellschaften insgesamt. Auskömmliche Lebensbedingungen sind auch die beste Voraussetzung dafür, dass Menschen ihre Heimat nicht verlassen müssen.“

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Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011