▷ Knoop will mit seiner Kandidatur die CDU „wieder auf Kurs bringen“

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Berlin (ots) – Der Berliner Jurastudent Jan-Philipp Knoop will mit seiner Kandidatur um den Parteivorsitz beim CDU-Parteitag im Dezember in Hamburg „die Partei wieder auf Kurs bringen.“

In der rbb-Abendshow sagte der 26-Jährige am Donnerstagabend, er sei sich bewusst, dass er im Dezember nicht zum CDU-Parteichef gewählt wird. „Ich möchte nicht wegen des Postens antreten, sondern das Mittel zum Zweck nutzen, um die Partei wieder auf Kurs zu bringen“, sagte Knoop. Er kritisiert, dass seine Partei es nicht geschafft habe, in den letzten Jahren „Impulse zu setzen“.

Ein wichtiges Thema für den jungen Politiker ist die innere Sicherheit: „Wir haben es nach der Flüchtlingskrise verpasst, Herr der Lage zu werden. Das muss wieder geschehen.“

Seine geringe politische Erfahrung sieht er dabei nicht als Problem, um für ein so hohes Amt zu kandidieren. Aktuell ist er neben dem Studium Social-Media-Beauftragter des Ortsverbands Kleistpark. Es brauche junge und frische Leute in der CDU, die „die Glaubwürdigkeit wiederherstellen“, so Knoop.

Knoop steht bezüglich seiner Kandidatur „im regen Kontakt mit der Bundesgeschäftsstelle.“ Er habe am Dienstag ein Schreiben von CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer bekommen, in dem ihm das Bewerbungsverfahren grob skizziert worden sei.

Merkel steht seit 18 Jahren an der CDU-Spitze und will beim CDU-Bundesparteitag im Dezember in Hamburg erneut antreten. Neben Jan-Philipp Knoop hat auch der hessische Unternehmer Andreas Ritzenhoff, der erst zu Jahresbeginn in die hessische CDU eingetreten ist, seine Kandidatur angekündigt.

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Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011