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Mangelnder Schutz von Helfern erschwert Arbeit von Hilfsorganisationen / Auf Kuratoriumssitzung von
Mangelnder Schutz von Helfern erschwert Arbeit von Hilfsorganisationen / Auf Kuratoriumssitzung von „Aktion Deutschland Hilft“ erklärt Außenminister Maas Sicherheit von Helfern zum politischen Ziel / Zur Kuratoriumssitzung von Aktion Deutschland Hilft im Oktober in Berlin würdigte Außenminister Heiko Maas… mehr

Berlin/Bonn (ots) – Auf der Kuratoriumssitzung von „Aktion Deutschland Hilft“ in Berlin mit dem Kuratoriumsvorsitzenden Außenminister Heiko Maas berieten sich die Teilnehmenden über aktuelle Herausforderungen der humanitären Hilfe im Zusammenspiel der Akteure. Besonderer Fokus der Gespräche: Sicherheit humanitärer Helfer, die Einschränkung zivilgesellschaftlicher Handlungsspielräume, Lokalisierung von Hilfe und künftige Formen von Hilfe.

Außenminister Maas sagte: „Deutsche Nichtregierungsorganisationen leisten jeden Tag Hilfe, die Leben rettet. Dass humanitäre Helferinnen und Helfer dabei immer häufiger selbst zur Zielscheibe von Angriffen werden, können wir nicht hinnehmen. Deshalb wird der Schutz humanitärer Helfer und humanitärer Zugänge ein zentrales Anliegen unserer Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat sein.“ Er würdigte das humanitäre Engagement vieler Helfer und sagte, ihre Aufgabe könne nicht die Konfliktlösung in Krisengebieten sein. Hier müsse die Politik greifen und in den Dialog mit internationalen Autoritäten treten. Nur durch den Schutz humanitärer Helfer könne Hilfe auch ankommen.

179 Angriffe wurden allein von Januar bis August 2018 verzeichnet. Handlungsspielräume von Hilfsorganisationen werden zunehmend eingeschränkt. Neben Gewalt behindern Drohungen und Diffamierungen die Arbeit der Helfer.

Künftiges Augenmerk liegt auf Stärkung lokaler Partner

Akute Krisen wie kürzlich der Taifun auf den Philippinen, aber auch langwierige Krisenherde wie Jemen oder der Hunger in Afrika zeigen, wie wichtig es ist, Räume für Hilfe zu schaffen. „Unser Augenmerk liegt künftig insbesondere darauf, Partner vor Ort zu stärken“, erklärt Bernd Pastors, Vorstandsvorsitzender von „Aktion Deutschland Hilft“. „Wir möchten im Vorfeld von Katastrophen unterstützen, die Strukturen im Einsatz zu stabilisieren, damit Staaten und Bevölkerung gut vorbereitet sind.“ Gerade die aktuelle Katastrophe in Indonesien habe gezeigt, dass Länder zunehmend autark agieren, was der Aufgabe eines souveränen Staates entspräche.

Abschied langjähriger Kuratoren

Im Rahmen der Sitzung verabschiedete „Aktion Deutschland Hilft“ zwei Kuratoren: Volker Beck und Christoph Strässer. Beide ehemaligen Bundestagsabgeordneten bildeten seit den Anfängen des Kuratoriums mit vielfältigem Engagement einen festen Bestandteil des Bündnisses. Im Namen von „Aktion Deutschland Hilft“ sprach Ingo Radtke, Vorsitzender des Aufsichtsrats, den langjährigen Kuratoren einen Dank aus.

Kurzprofil Aktion Deutschland Hilft e.V.

„Aktion Deutschland Hilft“ ist das 2001 gegründete Bündnis von deutschen Hilfsorganisationen, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle und effektive Hilfe zu leisten. Die beteiligten Organisationen führen ihre langjährige Erfahrung in der humanitären Hilfe zusammen, um so die bisherige erfolgreiche Arbeit weiter zu optimieren. Unter dem gemeinsamen Spendenkonto 10 20 30 bei der Bank für Sozialwirtschaft Köln ruft das vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) geprüfte und dem Deutschen Spendenrat angehörige Bündnis zu solidarischem Handeln und Helfen im Katastrophenfall auf. www.aktion-deutschland-hilft.de

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Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011