▷ Pflegedienste brauchen mehr politische Unterstützung / Pflegepolitische Sprecherin …

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Düsseldorf (ots) – Die Bundestagsabgeordnete Nicole Westig (FDP) hat beim Pflegeteam Wentland in der ambulanten Pflege des Teams Alfter sowie in einer Tagespflege in Rheinbach im Rahmen eines „Pflegekurzpraktikums“ Erfahrungen gesammelt. Dabei suchte die Politikerin das direkte Gespräch mit Pflegekräften, pflegenden Angehörigen und der Unternehmerfamilie. Der Besuch der Politikerin wurde vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) organisiert. „Das Familienunternehmen Wentland ist gut aufgestellt und vor allem in der Zeitplanung absolut vorbildlich. Aber inhabergeführte Pflegedienste wie dieser brauchen mehr politische Unterstützung, gerade mit Blick auf die Entbürokratisierung und den Abbau der Misstrauenskultur. Außerdem müssen sie gegenüber den Kassen gestärkt werden“, so Westig nach ihrem Tagespraktikum.

Westig nahm die Gelegenheit wahr, eine Frühdiensttour im ambulanten Dienst zu begleiten und anschließend therapeutische Angebote in der Tagespflege mitzuerleben. „Wir konnten Frau Westig direkt zeigen, wo wir als Unternehmerfamilie in der Pflege Unterstützung benötigen – zum Beispiel bei der Anwerbung und schnellen Anerkennung von internationalen Pflegekräften“, sagte Evelyn Wentland nach dem Praktikumsbesuch. „Für unser Team war es außerdem ein großes Zeichen der Wertschätzung, dass sich eine Bundestagsabgeordnete so viel Zeit nimmt, um unseren Arbeitsalltag kennenzulernen.“

Private Pflegedienste und Pflegeeinrichtungen versorgen mehr als die Hälfte der Pflegebedürftigen in Nordrhein-Westfalen und sichern überall im Land die Versorgung. Die seit Jahren organisierten Praktikumseinsätze für Politiker sollen dazu beitragen, dass politische Entscheidungen auch tatsächlich spürbar positive Entwicklungen für betroffene Familien, für Pflegende und die Unternehmen mit sich bringen.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) bildet mit mehr als 10.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 1.600 in Nordrhein-Westfalen) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund 305.000 Arbeitsplätze und circa 23.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das investierte Kapital liegt bei etwa 24,2 Milliarden Euro.

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Für Rückfragen: Norbert Grote, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle,
Tel.: 0211/311 39 30, www.bpa.de

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Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011