▷ POL-HN: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn vom 10.12.2018 mit Berichten …


Heilbronn (ots) – Heilbronn: Leichtbekleidete kämpfen gegen Polizei

Zweimal musste die Polizei am Wochenende wegen leichtbekleideten Männern einschreiten. Am Sonntagmorgen fiel einer Streife des Polizeireviers Heilbronn-Böckingen kurz vor 7.30 Uhr in der Neckargartacher Straße ein Mann auf, der lediglich mit einer Unterhose bekleidet unterwegs war und sich gerade mit einer Passantin unterhielt. Als der Streifenwagen anhielt, sprach er die Beamten sofort an, als die beiden Ordnungshüter jedoch ausstiegen, rannte er weg. Dabei trat er im Vorbeilaufen gegen ein Taxi. Nach einer kurzen Verfolgung durch die Polizei mit dem Dienstfahrzeug war es dann wohl mit der Kondition zu Ende. Er sprang auf die Motorhaube des Streifenwagens und setzte sich im Schneidersitz ab. Die Haube wurde dadurch eingedellt. Bevor ihm die Handschließen angelegt werden konnten, flüchtete er und beschädigte dabei mindestens zwei weitere Fahrzeuge, indem er gegen diese trat. Kurz darauf musste er sich dann trotz heftigster Gegenwehr doch den Polizisten ergeben. Ein Beamter wurde leicht verletzt und auch der 20-Jährige erlitt Verletzungen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Da vermutet wurde, dass der junge Mann unter Drogeneinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Er war bislang polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten. In der Nacht zum Montag wurde gegen 2 Uhr ein sich auffällig verhaltender Mann in Horkheim gemeldet. Der Mann wurde von einer Polizeistreife leicht bekleidet und nur auf Strümpfen unterwegs angetroffen. Als er das Dienstfahrzeug sah, flüchtete er über mehrere Straßenzüge bis in die Hohenloher Straße, wo er eingeholt wurde. Als ihn die Polizisten festhalten wollten, wehrte er sich heftig. Er konnte aber in Gewahrsam genommen und in eine Klinik zur ärztlichen Betreuung überstellt werden, ohne dass jemand verletzt wurde.

Bad Rappenau: In Menschenmenge gefahren

15 bis 20 Personen waren am Sonntagmorgen, kurz nach 5 Uhr, auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes in der Bad Rappenauer Raiffeisenstraße in eine körperliche Auseinandersetzung verwickelt. Als gerade die Fäuste und offenbar auch Holzlatten im Einsatz waren, fuhr ein silberner PKW mit aufheulendem Motor und offensichtlich mit voller Absicht des Fahrers, rückwärts in die Menge. Drei Männer im Alter 23, 25 und 27 Jahren wurden vom Fahrzeug erfasst und zum Teil erheblich verletzt. Der unbekannte Autofahrer gab Gas und flüchtete. Aus der Menge heraus wurde der Wagen mit Steinen beworfen, wodurch mindestens eine Scheibe zu Bruch gegangen ist. Seltsamerweise weigerten sich zwei der Männer, trotz schwerer Verletzungen und laut Notarzt dringender Einweisung in eine Notaufnahme, ins Krankenhaus mitzufahren. Um was es bei der Schlägerei ging, ist bislang unklar. Die Polizei sucht nun nach dem silbernen PKW, bei dem es sich eventuell um einen Citroen oder Peugeot mit Heppenheimer Kennzeichen (HP) handeln soll, und dem unbekannten Fahrer des Wagens. Hinweise auf dieses Fahrzeug und auf die Geschehnisse vor und eventuell auch in der dortigen Diskothek werden erbeten an den Polizeiposten Bad Rappenau, Telefon 07264 95900.

Kirchardt/Fürfeld: Zwei Frauen bedroht

Ein seltsames Verhalten legten laut den Angaben von zwei Anzeige erstattenden Frauen am Samstagnachmittag zwei Unbekannte an den Tag. Eine 23-Jährige fuhr gegen 15.30 Uhr zusammen mit ihrer Schwester auf der B 39 von Kirchardt in Richtung Fürfeld, als plötzlich ein Audi A5 dicht auffuhr. Der Unbekannte überholte mit seinem PKW, scherte vor dem Auto der Frauen ein und bremste bis zum Stillstand ab, so dass es fast zu einem Unfall kam. Danach fuhr er wieder an, um noch einmal voll abzubremsen. Das weiderholte er aus unerfindlichen Gründen noch mehrere Male. Am Ortseingang von Fürfeld bremste er das Auto der 23-Jährigen noch einmal aus. Er und sein Beifahrer stiegen aus dem Audi aus und kamen zum Wagen der Schwestern. Beide schrien und schlugen mit den Händen gegen die Scheiben. Sie ließen erst ab, als die junge Frau Gas gab und flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen, die die Vorfälle zwischen Kirchardt und Fürfeld beobachtet haben. Zeugen möchten sich unter der Telefonnummer 07262 60950 beim Polizeirevier Eppingen melden.

Kirchardt: Wer nicht hören will………

Konsumierte Drogen und zu viel Alkohol waren wohl die Ursachen eines Unfalls am Sonntagmorgen in Kirchardt. Gegen 3.30 Uhr fuhr ein 22-Jähriger mit seinem PKW auf der Heilbronner Straße. An einem Kreisverkehr kam sein Wagen von der Fahrbahn ab und blieb auf der dortigen Leitplanke stehen. Seine anschließenden Versuche, das Auto von der Schutzplanke herunter zu bekommen misslangen. Dies schaffte erst ein Abschleppdienst. Der junge Mann musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen, weil ein Atemalkoholtest einen Wert von über eineinhalb Promille ergab und ein Drogensoforttest Hinweise auf Amphetaminkonsum ergab. Sein Führerschein wurde einbehalten. Kurz vor 8 Uhr wurde eine Unfallflucht in der Kirchardter Lärchenstraße gemeldet. Ein Unbekannter war mit seinem Wagen gegen den geparkten Renault eines 53-Jährigen gefahren und anschließend geflüchtet. Die Polizei fand an der Unfallstelle Fahrzeugteile. Als kurz darauf der PKW des bereits um 3.30 Uhr an dem Unfall beteiligten 22-Jährigen in Kirchardt parkend gefunden wurde und die am Ort des zweiten Unfalls verlorenen Teile zu diesem passten, war alles klar. Der junge Mann hatte wohl nach der Bergung von der Schutzplanke seinen PKW geholt und war weitergefahren. Er wurde festgenommen und musste noch einmal zu einer Blutentnahme mitkommen.

Möckmühl: Einbrecher lösen Alarm aus

Eine Alarmanlage eines Lebensmitteldiscounters löste am Sonntagmorgen in Möckmühl aus. Unbekannte schlugen gegen 8 Uhr an einem Lebensmitteldiscounter in der Züttlinger Straße ein Fenster ein. Als die Polizei eintraf, waren sie bereits weg. Ob sie im Gebäude waren und ob etwas gestohlen wurde, war zunächst unklar. Die Polizei hofft auf Zeugen, die auf dem Parkplatz vor dem Markt zwischen der Züttlinger Straße und dem Platz vor dem Möckmühler Einkaufszentrum verdächtige Personen beobachtet haben. Hinweise gehen an den Polizeiposten Möckmühl, Telefon 06298 92000.

Bad Friedrichshall: Drei Fensterscheiben beschädigt

Drei Fensterscheiben beschädigten Unbekannte am vergangenen Wochenende an der Otto-Kleinert-Schule in Bad Friedrichshall-Kochendorf. Offenbar warfen die Täter Steine gegen die Fenster. Verdächtige Beobachtungen in der Zeit zwischen Freitag, 17 Uhr und Sonntag, 14 Uhr, sollten unter der Telefonnummer 07136 98030 dem örtlichen Polizeiposten gemeldet werden.

Untergruppenbach: Räder abmontiert

Obwohl die Felgen eines Audis mit Sicherheitsmuttern versehen waren, stahlen Unbekannte in der vergangenen Woche alle vier Räder des Wagens. Der PKW war von Mittwoch bis Samstagnachmittag auf dem P&R-Parkplatz im Gewerbegebiet bei der A-81-Anschlussstelle Untergruppenbach abgestellt. Die Diebe bockten den Wagen auf und montierten die Räder ab. Die Radmuttern lagen weit verstreut auf dem Parkplatz. Die Polizei bittet Zeugen, die entsprechende verdächtige Beobachtungen gemacht haben, diese allerdings nicht mit einer Straftat in Verbindung brachten, sich unter der Telefonnummer 07131 644630 beim Polizeiposten Untergruppenbach zu melden.

Heilbronn: Drei Verletzte, hoher Sachschaden

Drei Verletzte und Sachschaden in Höhe von über 60.000 Euro waren die Folgen eines Unfalls am Sonntagnachmittag auf der Neckartalstraße bei Heilbronn. In Höhe der August-Häußler-Straße geriet der VW Polo einer in Richtung Lauffen fahrenden Frau auf die Gegenfahrspur, streifte einen entgegen kommenden VW Touareg und prallte anschließend frontal gegen einen VW-Tiguan. Die Polo-Fahrerin und zwei Insassen des Tiguans erlitten leichte Verletzungen. An allen drei Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Autobahnen A6 und A81: Präventiv und Repressiv unterwegs

Im Rahmen einer Präventionsaktion mit dem Ziel, das Trinkverhalten der LKW-Fahrer, die auf einer der acht Rastanlagen im Zuständigkeitsbereich des Heilbronner Polizeipräsidiums übernachten, zu überwachen, waren Beamte der Verkehrspolizei am Sonntag unterwegs. Anlässe waren Vorkommnisse in den vergangenen Monaten auf den Rastanlagen. Auf den Raststätten entlang der A 81 und auf den Stellplätzen der Rastanlage Hohenlohe kam es immer wieder zu Zwischenfällen mit betrunkenen Truckern, so dass ein Einschreiten der Polizei notwendig wurde. Ein extremes Beispiel ist ein Vorfall am 3. Dezember. Dort wurde ein LKW-Fahrer im Führerhaus seines geparkten Sattelzuges angetroffen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,6 Promille. Da er gesundheitliche Probleme hatte, brachte ihn der alarmierte Rettungsdienst nach der Erstversorgung durch einen Notarzt in eine Klinik. Die Tierrettung Heilbronn kümmerte sich um den Hund des 53-Jährigen. Bei den Kontrollen am Sonntag kontrollierten die Beamten der Verkehrspolizei LKW-Fahrer, die auf einer der Raststätten übernachteten. Acht von ihnen standen laut Atemalkoholtest unter Alkohol, so dass eine Weiterfahrt auf eine bestimmte Zeit untersagt wurde. Am Montagmorgen wurden in der Zeit zwischen 5 und 9 Uhr insgesamt 140 Trucker, die bereits unterwegs waren, auf Alkohol überprüft. 86 von diesen machten einen Atemalkoholtest. Und da gab es eine äußerst positive Überraschung: Alle Fahrer saßen mit 0,0 Promille am Steuer.

A 81/Widdern: Viel zu schwer unterwegs

Einen polnischen Kleintransporter mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3.500 Kilogramm und dessen Fahrer kontrollierten Beamte der Verkehrspolizei am Samstagabend. Aufgrund der schon augenscheinlichen Überlastung der Hinterachse musste der 33-Jährige den Polizisten bis zu einer Waage nachfahren. Dort wurde eine Überladung von knapp 2.400 Kilogramm, also immerhin fast 70 Prozent festgestellt. Die Ladung des Fahrzeugs musste erst auf einen zweiten Transporter verteilt werden, bevor der Pole, der eine Sicherheitsleistung hinterlegen musste, weiterfahren durfte.

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Polizeipräsidium Heilbronn
Telefon: 07131 104-10 12
E-Mail: heilbronn.pp@polizei.bwl.de
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