▷ rbb-exklusiv: Landeselternausschuss Berlin: Nur ausgebildete Pädagogen an die …


Berlin (ots) – Der Berliner Landeselternausschuss fordert, Quereinsteiger nicht als Grundschullehrer einzusetzen.

Quereinsteiger hätten zwar ein abgeschlossenes Studium. Sie würden aber nur nebenbei für die Arbeit als Pädagogen qualifiziert, sagte der Vorsitzende des Landeselternausschusses, Norman Heise, am Freitag im Inforadio vom rbb.

„Doch genau dieses Nebenbei macht uns doch ein gewisses Maß an Sorgen, weil bis sie dann tatsächlich soweit sind, dass sie auf dem Stand von universitär ausgebildeten Lehrkräften sind, vergeht einige Zeit. Und in der Zeit kann natürlich etwas passieren, was nach hinten raus niemand wirklich beurteilen kann. Sprich: Es kann was schiefgehen.“

Quereinsteiger sollten eher in höheren Klassen unterrichten, so Heise. Deswegen sollte „die Alphabetisierung: Lesen lernen, Schreiben lernen, Rechnen lernen, tatsächlich den Profis vorbehalten sein, sprich denen, die es wirklich in der Universität gelernt haben.“

Die Vorbereitungszeit für Quereinsteiger in Berlin sei im Vergleich zu anderen Bundesländern relativ kurz. In anderen Bundesländern, wie Sachsen, sei die Vorbereitungszeit länger. Parallel würden sich die Quereinsteiger dort auch den Unterricht erfahrener Kollegen anschauen, „[…] um sich auch was abzuschauen. Und das kann man, glaube ich, in Crashkursen, im Frontalunterricht, den man dann später nicht machen soll, nicht unbedingt lernen.“

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Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011