▷ rbb-exklusiv: Vorsitzender der Kultusministerkonferenz Holter: Länder schuld am …

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Berlin (ots) – Der Vorsitzende der Kultusministerkonferenz Helmut Holter hat eingeräumt, dass die Bundesländer das Problem des Lehrermangels durch den Stellenabbau in den 2000er Jahren selbst verursacht haben.

Im ARD-Mittagsmagazin sagte er am Mittwoch: „Das war diese Zeit des Fahrens auf Sicht und das ist eine Politik gewesen, die dazu geführt hat, dass wir in dieser Miesere stecken.“ Deutschlandweit gibt es nicht genug ausgebildete Lehrer. Viele Bundesländer müssen die Stellen daher mit Seiteneinsteigern besetzten. Sachsen hat mit 45 Prozent Quereinsteigern bei Neueinstellungen bundesweit die höchste Quote. In Berlin sind es 41%.

Helmut Holter sei überzeugt, Deutschland müsse weg von der auf Schularten bezogenen Ausbildung, außerdem brauche man eine stärkere Anerkennung für den Lehrerberuf. „Wir müssen darüber reden, wie die Lehramtsausbildung attraktiver gemacht werden kann und am Ende geht’s auch darum, mehr Wertschätzungen öffentlich für die Lehrerinnen und Lehrer zu zeigen“, sagte Holter.

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Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011