▷ Reform der Pflegeberufe: Mit Durchlässigkeit und zukunftsfähigen Kompetenzen die …

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Berlin (ots) – Nach langem politischen und gesellschaftlichen Ringen wurden am 21.09.2018 zwei wichtige Verordnungen zum Pflegeberufegesetz im Bundesrat beschlossen: die Verordnung über die Finanzierung der beruflichen Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz sowie zur Durchführung statistischer Erhebungen (Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung – PflAFinV) und die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe (Pflegeberufe-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung – PflAPrV).

„Damit sind zwei wichtige Hürden hin zu einer zukunftsfähigen Gestaltung der Pflegeberufe genommen. Das ist vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels eine bedeutende Weichenstellung, um junge Menschen für eine Ausbildung in der Pflege zu gewinnen. Ziel der neuen Ausbildung muss es sein, die Pflegefachfrauen und -männer für eine langfristige Karriere in der Pflege zu qualifizieren und sie auf die Aufgaben im Krankenhaus der Zukunft und die Patienten vorzubereiten“, erläutert Christoph Radbruch, Vorsitzender des Deutschen Evangelischen Krankenhausverbandes e. V. (DEKV).

Qualifikation für eine langfristige berufliche Zukunft

Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen müssen sich an die Lebenssituation anpassen und berufliche Perspektiven bieten. Ein Weg, die diese Flexibilität zu zeigen, sind Ausbildungsmodelle in Teilzeit oder auch Fortbildungsmöglichkeiten, beispielsweise die Qualifizierung für eine Tätigkeit auf Funktionsstationen, in der Intensivmedizin oder im OP-Bereich.

Um die notwendigen Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Aus- und Weiterbildung in der Pflege zu schaffen, nimmt im Rahmen der konzertierten Aktion Pflege (KAP) die Arbeitsgruppe Ausbildung und Qualifizierung am 21.09.2018 mit ihrer ersten Sitzung die Arbeit auf. „Wir freuen uns, dass der DEKV als Vertreter der Diakonie sein Praxiswissen und die unternehmerische Perspektive in die Arbeitsgruppe Ausbildung und Qualifizierung einbringen kann“, erklärt der DEKV-Vorsitzende. Das DEKV-Vorstandsmitglied Bernd Rühle, Geschäftsführer des Diakonie-Klinikums Stuttgart und des Evangelischen Krankenhausverbandes Baden-Württemberg vertritt den DEKV in der Arbeitsgruppe.

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Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011