▷ Spahn: Zuckersteuer würde die Falschen treffen


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Titelbild Apotheken Umschau B August 2018. Weiterer Text ber ots und www.presseportal.de/nr/52678 / Die Verwendung dieses Bildes ist fr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Verffentlichung bitte unter Quellenangabe:
Titelbild Apotheken Umschau B August 2018. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/52678 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Wort & Bild Verlag – Apotheken Umschau“

Baierbrunn (ots) – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bleibt bei seinem Nein zu höheren Steuern auf zuckerhaltige Nahrungsmittel. „Steuern sind hier nicht der richtige Weg. Sie würden die Falschen treffen“, sagte der CDU-Politiker dem Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. „Deshalb setze ich zusammen mit der Ernährungsministerin eher auf freiwillige Vereinbarungen mit der Industrie.“ Die Unternehmen müssten begreifen, dass es langfristig auch in ihrem Interesse sei, den Zucker in ihren Produkten zu reduzieren. „Ungesundes Essen hat einen immer schlechteren Ruf. Das schlägt sich auf den Umsatz nieder.“ Zugleich müssen laut Spahn im Bereich der Gesundheitsvorsorge die Kräfte stärker gebündelt werden. „Gesundheitsbewusstes Verhalten ist vor allem eine Frage von Bildung und Information“, betonte der Minister. Im Moment gebe jede Krankenkasse sieben Euro pro Versicherten für die Gesundheitsförderung aus. „Aber jede Krankenkasse macht damit ihr eigenes Ding. Ich glaube, das geht besser.“ Besonders in Schulen und Kindergärten, wenn es darum gehe, jungen Menschen gesunde Ernährung und Bewegung beizubringen, so Spahn. „Die Kassen sollten hier zusammenarbeiten.“

Im „Apotheken Umschau“-Interview erläutert Spahn zudem seine Pläne für die Pflege, betont die Notwendigkeit der Digitalisierung im Gesundheitswesen und schildert, wie er gegen den Hausärztemangel in ländlichen Regionen vorgehen will.

Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 8/2018 B liegt aktuell in den meisten Apotheken aus.

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Katharina Neff-Neudert
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Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011