▷ Umfrage: Mehrheit gegen Belastung der Jüngeren durch Rentenpaket

FelixMittermeier / Pixabay


Umfrage: Mehrheit gegen Belastung der Jngeren durch Rentenpaket / Wie beurteilen Sie es, dass die Kosten des aktuellen Rentenpakets zum groen Teil von kommenden
Generationen getragen werden mssen? / Weiterer Text ber ots und www.presseportal.de/nr/39474 / Die Verwendung dieses Bildes ist fr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Verffentlichung bitte unter Quellenangabe:
Umfrage: Mehrheit gegen Belastung der Jüngeren durch Rentenpaket / Wie beurteilen Sie es, dass die Kosten des aktuellen Rentenpakets zum großen Teil von kommenden
Generationen getragen werden müssen? / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/39474 / Die Verwendung dieses Bildes ist für… mehr

Berlin (ots) – Einen Vorgeschmack für die drastische Umverteilung von Jung zu Alt liefert das Rentenpakt der Regierung schon jetzt: Ohne doppelte Haltelinie und Mütterrente hätten die Rentenbeiträge im kommenden Jahr spürbar gesenkt und die Beitragszahler um sechs Milliarden Euro entlastet werden können. „Das ist erst der Anfang der Kostensteigerungen. Unsere Kinder und Enkel werden in den kommenden Jahrzehnten mit hunderten Milliarden Euro zusätzlich belastet. Unser derzeit faires und ausgeglichenes Rentensystem wird ungerecht und teurer“, so Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

In einer Civey-Umfrage zeigt sich, dass die steigende Belastung kommender Generationen von den Bürgern klar abgelehnt wird. Nur jeder Vierte beurteilt die Mehrbelastung der Jüngeren als gerecht, mehr als jeder Zweite hält die Kosten des Rentenpakets für ungerecht verteilt. Die Ablehnung fällt umso klarer aus, desto jünger die Befragten sind. So halten fast 70 Prozent der 18- bis 29-Jährigen die Kostenverteilung des Rentenpakets für ungerecht. Unter den 40- bis 49-Jährigen sagen das immerhin 62 Prozent. Bei den über 65-Jährigen halten immerhin noch 41 Prozent die Kosten des Rentenpakets für ungerecht verteilt, während sie 35 Prozent für gerecht empfinden.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ruft die Abgeordneten der Regierungsfraktionen weiterhin und mit Nachdruck zu Einsicht um Umkehr auf. Hubertus Pellengahr appelliert daher an den Bundestag: „Stoppen Sie das Rentenpaket und folgen Sie dem Vorschlag der Wirtschaftsweisen. Statt die Kosten für kommende Generationen in die Höhe zu treiben, brauchen wir weiterhin eine gerechte Verteilung auf alle Schultern. Eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung würde künftige Rentensteigerungen finanzierbarer und gerechter machen.“

Die Ergebnisse der Civey-Umfrage finden Sie unter www.insm.de.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist ein überparteiliches Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie wirbt für die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland und gibt Anstöße für eine moderne marktwirtschaftliche Politik. Die INSM wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektro-Industrie finanziert.

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Pressesprecher INSM: Florian von Hennet,
Tel. 030 27877-174; hennet@insm.de

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Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011