27 Meerschweinchen ausgesetzt – PETA bietet 500 Euro Belohnung für Hinweise


Hambühren / Stuttgart, 5. März 2019 – Tierquäler gesucht: Am Sonntag entdeckte ein Passant in der Nähe von Gut Rixförde in Hambühren zahlreiche freilaufende Meerschweinchen. Die über den Verein aktiver Tierfreunde Celle e.V. alarmierte Fellnasenhilfe Celle konnte die insgesamt 27 Tiere, darunter Meerschweinchen-Babys, schwangere Mütter sowie unkastrierte Böckchen, einfangen. Die kleinen Vierbeiner werden nun durch ein Vereinsmitglied versorgt. Hinweise auf den Täter, der die Tiere ausgesetzt hat, nimmt die Fellnasenhilfe Celle e.V. entgegen.
 
PETA setzt Belohnung aus
Um die Suche nach dem Tierquäler zu unterstützen, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise, die zu seiner Verurteilung führen, aus. Zeugen können sich ebenfalls telefonisch unter 01520-7373341 oder per E-Mail bei der Tierschutzorganisation melden – auch anonym.
 
„Bitte helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Der Tierhalter hätte genug Verantwortungsbewusstsein zeigen und ein Tierheim oder einen Tierschutzverein um Hilfe bitten müssen. Die Meerschweinchen einfach auszusetzen und einem ungewissen Schicksal zu überlassen, ist tierschutzwidrig und muss bestraft werden. Wären die Meerschweinchen nicht zeitnah gefunden worden, wären sie qualvoll gestorben.“
 
Einem tierischen Begleiter ein Zuhause zu geben, ist eine langfristige und verantwortungsvolle Aufgabe. Insbesondere Meerschweinchen werden oft als pflegeleichte, anspruchslose Tiere und „Spielgefährten“ für Kinder angeschafft – für die sozialen Tiere, die ursprünglich in Gruppen in Südamerika leben, eine folgenschwere Fehleinschätzung.
 
Die Tierschutzorganisation macht darauf aufmerksam, dass das Aussetzen von Tieren laut § 3 Tierschutzgesetz verboten ist und den Straftatbestand der Tierquälerei nach § 17 Tierschutzgesetz erfüllen kann. Dies kann mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Für die nicht artgerechte Unterbringung und Versorgung von Tieren sowie die bewusste Unterlassung notwendiger Hilfeleistung greifen gleiche Gesetze. Ausgesetzte Tiere müssen umgehend der Polizei oder dem örtlichen Tierschutzverein gemeldet werden, weil sie sonst keine oder nur geringe Überlebenschancen haben.
 
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
 
 
Über zwanzig Meerschweinchen in verschiedenen Farben wurden in Hambühren ausgesetzt. / © Maja Renz
 
Die druckfähigen Motive können hier heruntergeladen werden.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt
PETA.de/Whistleblower
PETA.de/Heimtierschutzgesetz
PETA.de/Themen/Meerschweinchen
 
Kontakt:
Lisa Kienzle, +49 711 860591-536, LisaKi@peta.de



Quelle : PETA.de

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