Abartige Mordlust ! Mit Kabelbindern gefesselte Katze auf Fahrbahn gefunden – Suche nach dem Tierquäler

Cat Animals Feline Street Sorrow
haomao57 / Pixabay . Symbolbild


PETA bietet 1000 Euro Belohnung

Geretsried / Stuttgart, 3. Januar 2020 – Suche nach Tierquäler: Medienberichten zufolge entdeckte ein Autofahrer am Montagabend auf der Verbindungsstraße zwischen der Bundesstraße 11 und Geretsried-Schwaigwall eine gefesselte Katze auf der Fahrbahn. Das Tier war mit mehreren Kabelbindern so fest zusammengebunden, dass es sich nicht von der Straße bewegen oder selbst befreien konnte. Die Samtpfote hatte oberflächliche Schnittverletzungen und wurde zur Behandlung und weiteren Versorgung in ein Tierheim gebracht. Die Polizeiinspektion Geretsried bittet unter der Telefonnummer 08171-93510 um Zeugenhinweise. Wer hat am Montag vor 20.45 Uhr auf der Verbindungsstraße verdächtige Fahrzeuge oder Personen bemerkt?

PETA setzt Belohnung aus
Um den Tierquäler zu finden, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise, die den Unbekannten überführen, aus. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden und können sich telefonisch unter 0711-8605910 oder per E-Mail bei der Tierschutzorganisation melden – auch anonym.

„Bitte helfen Sie mit, diese brutale Tat aufzuklären“, sagt Judith Pein im Namen von PETA. „Der Tierquäler, der die Katze gefesselt und offenbar zum Sterben auf die Straße gelegt hat, muss überführt und zur Rechenschaft gezogen werden. PETA fordert außerdem harte Strafen für Tierquäler, um eine abschreckende Wirkung zu erzielen. Wer wehrlose Tiere aus Spaß misshandelt, der schreckt möglicherweise auch nicht vor Gewalttaten gegenüber Menschen zurück.“

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.
 
Zusammenhang zwischen Gewalttaten an Menschen und Tieren
Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ [1] Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

[1] Gespräch mit PETA Deutschland e.V., 2010

Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt
PETA.de/Whistleblower
PETA.de/tierische-Mitbewohner-Katzen

Kontakt:
Valeria Goller, +49 711 860591-521, [email protected]

Quelle : PETA.de

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