Auch in Wertheim so viele Briefwähler wie noch nie – Vorbereitungen zur Landtagswahl am 14. März

Stapelweise kommen die Briefwahlkuverts im Rathaus an. Der Anteil der Briefwähler ist so hoch wie nie. Foto: Stadt Wertheim

Für die Landtagswahl am 14. März sind die organisatorischen Vorbereitungen in der Stadtverwaltung Wertheim sehr weit fortgeschritten. Bereits seit November sind die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rathauses mit dieser Aufgabe befasst. Die erste Wahl unter Pandemiebedingungen erfordert von dem Organisationsteam besondere Umsicht und zusätzlichen Aufwand.

So galt ein Hauptaugenmerk der Frage, ob die 29 Wahllokale in der Stadt, den Stadtteilen und Ortschaften geeignet sind, um darin Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können. In drei Fällen hat man in Absprache mit den Ortsvorstehern oder auf deren Wunsch den Standort verändert. So gehen die Wahlberechtigten, statt wie bisher in den Rathäusern ihrer Ortschaften, in Dertingen in der Mandelberghalle, in Urphar im Feuerwehrhaus und in Waldenhausen in der Mehrzweckhalle zur Abstimmung. Dort gilt, wie in allen Wahllokalen, für Wähler und Wahlhelfer die Pflicht, eine medizinische oder eine FFP2-Maske zu tragen.

Voraussichtlich werden am 14. März sehr viel weniger Menschen persönlich ihre Stimme in den Wahllokalen abgeben als bei früheren Wahlen. Der Trend zur Briefwahl hat sich, sicher auch wegen der Corona-Pandemie, noch einmal deutlich verstärkt. Bis Donnerstagmittag waren 4.400 Briefwahlanträge bei der Stadtverwaltung eingegangen. Bei der Landtagswahl 2016 waren es insgesamt „nur“ knapp über 2.000.

Deshalb hat die Verwaltung auch die Zahl der Briefwahlbezirke von zwei auf drei erhöht. In jedem dieser Bezirke sind 20 Helferinnen und Helfer im Einsatz, statt wie sonst üblich zehn. Und auch das ist neu: Zwei der Briefwahlbezirke werden in der Main-Tauber-Halle, einer in der Aula Alte Steige ausgezählt. So können auch hier die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Beachten müssen diese nicht nur die Wähler und die knapp 250 Wahlhelfer, sondern auch die Interessierten, die die Auszählung der Stimmen beobachten wollen.

Rund 18.850 Wahlberechtigte sind am 14. März, in Wertheim zur Stimmabgabe für die Landtagswahl aufgerufen. Vor fünf Jahren lag die Wahlbeteiligung bei 65,76 Prozent. Nach wie vor kann Briefwahl beantragt werden. Das geht mit der Wahlbenachrichtigung oder im Internet unter www.wertheim.de/briefwahl.

Quelle : Wertheim.de

Bildergalerie Abrissparty Tauberbrücke Wertheim + Video , 12.03.2016