Baden-Württemberg : 78 bestätigte neue Infektionen – Aktueller Stand 17.07.2020 – Wichtige Informationen

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Am Freitag gab es in Baden-Württemberg weitere 78 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Damit erhöhte sich die Zahl der Infizierten im Land auf mindestens 36.352, davon sind ungefähr 33.865 Personen wieder genesen. Die Zahl der COVID-19-Todesfälle sinkt nach Korrektur um einen Fall auf insgesamt 1.838.

COVID-19: Zahl der aktuell Infizierten im Land liegt bei 649 / Gesamtzahl der Infizierten steigt auf 36.352 / Davon 33.865 Personen genesen

Am Freitag (17. Juli) wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 78 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr, siehe Tabelle im Tagesbericht COVID-19 (PDF)). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 36.352 an. Davon sind ungefähr 33.865 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 649 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

1.838 Todesfälle in Baden-Württemberg

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute aus dem Landkreis Ludwigsburg die Korrektur eines Todesfalls im Zusammenhang mit dem Coronavirus übermittelt. Demnach sinkt die Zahl der Todesfälle auf 1.838.

Reproduktionszahl liegt bei 1,21

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 1,21 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

7-Tage-Inzidenz liegt im Landes-Durchschnitt bei 2,4

Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 2,4. In Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sollen vom jeweils zuständigen Gesundheitsamt, je nach regionaler Lage, in Absprache mit den Landesbehörden entsprechende beschränkende Maßnahmen gegen den schnellen Anstieg der Infektionsrate ergriffen werden.

Besondere Ereignisse

Im Main-Tauber-Kreis sind weitere importierte und import-assoziierte Fälle im Rahmen eines bereits am 15. Juli berichteten Ausbruchs nach einem Besuch einer privaten Feier im Ausland aufgetreten.

Wichtiger Hinweis:

Basis für die mit dieser Pressemitteilung übermittelten Daten sind die Zahlen, die die Gesundheitsämter der Stadt- und Landkreise dem Landesgesundheitsamt auf dem offiziellen Meldeweg mitgeteilt haben. Es handelt sich dabei um einen vorläufigen Datenstand. Änderungen sind durch Nachmeldungen und Streichungen möglich. Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der elektronischen Übermittlung an das Landesgesundheitsamt kann es mitunter deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen geben. Verzögerungen bei der standardisierten Falldatenübermittelung an das LGA können auch dadurch bedingt sein, dass die Gesundheitsämter vor Ort als erste Priorität die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen einleiten sowie die Kontaktpersonen recherchieren, um Infektionsketten so schnell wie möglich unterbrechen zu können.

Das LGA veröffentlicht den Schätzwert der SARS-CoV-2-Genesenen in Baden-Württemberg auf Grundlage eines durch das Robert Koch-Institut in Berlin angepassten neuen Algorithmus. Hierbei werden Fälle ohne Angabe des Erkrankungsbeginns anhand des Meldedatums ebenfalls berücksichtigt. Diese Methodik soll zu einer deutlich besseren Abschätzung der tatsächlich Genesenen in Baden-Württemberg führen.

Seit 12. Juni 2020 erfolgt die Berichterstattung des Landesgesundheitsamts zur aktuellen COVID-19-Lage wie folgt: Kurzbericht an Arbeitstagen mit ausführlichem Bericht am Donnerstag sowie bis auf weiteres keine Berichterstattung am Wochenende.

 

Quelle : baden-wuerttemberg.de