Bayerische Polizei – Abschlusspressebericht zum Drittliga-Spiel der Würzburger Kickers gegen Hansa Rostock


20.08.2017, PP Unterfranken


WÜRZBURG. Ein Verletzter und zwei Gewahrsamnahmen nach einer gefährlicher Körperverletzung am frühen Sonntagmorgen und anschließend aber ein friedliches Fußballereignis sind die Bilanz des heutigen Tages. Die Würzburger Polizei und die Bundespolizei waren am Spieltag mit Großaufgebot im Einsatz.

Wie bereits berichtet, war es im Vorfeld der Drittliga-Begegnung Würzburger Kickers gegen Hansa Rostock bereits am frühen Sonntagmorgen in der Juliuspromenade der Würzburger Innenstadt zu einer gefährlichen Körperverletzung von drei Gästefans gekommen, die einen 27-Jährigen aus Würzburg mit Schlägen und Tritten attackierten und dadurch verletzten. Ein 27- und 29-jähriger Tatverdächtiger, die der Fanszene des FC Hansa Rostock zuzuordnen sind, wurden daraufhin nach richterlicher Anordnung bis Spielende in Gewahrsam genommen.

Am Spieltag selbst waren sowohl die Würzburger Polizei mit zahlreichen Unterstützungskräften als auch ein Großaufgebot der Bundespolizei im Einsatz. Anlässlich des Fußballspiels waren über 1.000 Rostocker Fans nach Würzburg gekommen. Die Anreise erfolgte zu einem Bruchteil mit dem Zug, überwiegend jedoch mit Privat-Pkw. Wie bereits bei vergangenen Heimspielen der Würzburger Kickers wurden für den Transfer der Gästefans vom Bahnhof zur Flyeralarm-Arena vor und nach dem Spiel entsprechend Shuttle-Busse angeboten.

Am Vormittag des Spieltages wurde am Zollhaus durch Anhänger von Hansa Rostock ein Rauchtopf gezündet. Hierbei kam es jedoch zu keiner Gefährdung oder gar Schädigung von Dritten. Ein spontan gebildeter Fanmarsch von etwa 120 Anhängern aus Rostock von einem Biergarten in der Mergentheimer Straße zur Flyeralarm-Arena wurde von Einsatzkräften der Polizei begleitet und verlief absolut friedlich.

Sowohl während der Partie, die von etwa 6.200 Zuschauern besucht wurde, als auch nach Spielende, kam es zu keinen relevanten Sicherheitsstörungen. Die Abreise der Gästefans verlief problemlos und ohne besondere Vorkommnisse.


 

 

 



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