Bayerische Polizei – Feier endet in einer Zelle


27.12.2017, PP Unterfranken


HAMMELBURG, LKR. BAD KISSINGEN. Für einen 21-Jährigen endete eine Musikveranstaltung Mittwochnacht zunächst in der Gewahrsamszelle.

Der alkoholisierte junge Mann provozierte und beleidigte zunächst eine Sicherheitsmitarbeiterin. Ihm wurde daraufhin vom Veranstalter ein Hausverbot ausgesprochen. Er kehrte jedoch zurück auf das Veranstaltungsgelände und widersetzte sich sowohl den Anweisungen des Veranstalters als auch des Sicherheitsdienstes.

Nachdem er durch zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes mittels einfacher körperlicher Gewalt vom Gelände gebrachte wurde, kam es vor dem Haupttor zu einem Gerangel zwischen dem Beschuldigten und dem Sicherheitsdienst. Er trat der jungen Frau dabei mehrfach massiv in den Unterleib. Diese wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus zur weiteren Untersuchung eingeliefert.

Die hinzugerufene Streife traf noch während der Auseinandersetzung ein. Da der Beschuldigte Widerstand leistete und flüchten wollte, wurde er von den Beamten zu Boden gebracht und dort gefesselt. Der Bruder des 21-jährigen Mannes störte die Maßnahme der Beamten verbal und wurde der Straße verwiesen. Auch ihm wurde ein Hausverbot vom Veranstalter ausgesprochen, gegen das er wiederholt verstoßen hat.

Der Beschuldigte wurde in Gewahrsam genommen. Er beleidigte die Beamten während der Maßnahme mehrfach. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme vorgenommen. Im Laufe der Nacht randalierte er weiter über mehrere Stunden in seiner Zelle. Später klagte er über Schmerzen, sodass er vorsorglich im Krankenhaus untersucht wurde. Anschließend konnte er seiner Mutter übergeben werden.


 

 

 



Polizei Präsidium Unterfranken

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