Bayerische Polizei – Hund in brennendem Pkw – Passant schlägt mit Faust die Scheibe ein


30.01.2018, PP Unterfranken


WERNECK, LKR. SCHWEINFURT. Zumindest Schnittverletzungen an der Hand hat sich ein 19-Jähriger zugezogen, als er die Seitenscheibe eines brennenden geparkten Pkw einschlug. Dem im Fahrzeug sitzenden Hund konnte er mit seiner beherzten Aktion wohl das Leben retten.

Am Sonntagnachmittag gegen 15.20 Uhr ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf eines Zeugen über einen brennenden Pkw auf dem Supermarktparkplatz Am Eschenbach ein. Die Polizei alarmierte die Feuerwehr, die den Pkw rasch gelöscht hatte. Dass ein 19-Jähriger zuvor einem in dem Pkw sitzenden Hund wohl das Leben gerettet hatte, ergab sich erst im Nachhinein.

So schilderte der Besitzer des Wagens der eingesetzten Streife der Schweinfurter Verkehrspolizei, dass er seinen Mercedes auf dem Parkplatz abgestellt hatte, um in ein nahegelegenes Schnellrestaurant zu gehen. Währenddessen kam es im Motorraum des Wagens wohl zu einem Kabelbrand, der sich rasch ausbreitete und den Fahrzeuginnenraum verqualmte. Ein 19-Jähriger aus dem Landkreis Ludwigsburg wurde auf das Feuer aufmerksam und bemerkte zudem den im Pkw eingesperrten Hund. Beherzt schlug er sofort mit seiner Faust die Seitenscheibe ein und befreite das Tier. Ein weiterer Zeuge konnte mit einem Feuerlöscher den Brand eindämmen bis die Feuerwehr eintraf.

Am Pkw entstand letztlich Schaden in Höhe von einigen tausend Euro. Angesichts des geretteten Vierbeiners und des beherzten Einschreitens des Zeugen dürfte der Sachschaden wohl nur eine Randnotiz bleiben. Der 19-Jährige musste vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und danach zur ambulanten Weiterversorgung in eine Klinik eingeliefert werden. Er zog sich zumindest Schnittverletzungen zu.


 

 

 



Polizei Präsidium Unterfranken

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