Bayerische Polizei – Internetbetrug mit Fake-Bank-E-Mail


16.02.2018, PP Unterfranken


BAD BRÜCKENAU, LKR. BAD KISSINGEN. Am Freitag zeigte eine Landkreisbewohnerin bei der Polizeiinspektion Bad Brückenau einen Internetbetrug an.

Die Frau hatte im Internet ein Smartphone zum Verkauf angeboten. Es meldete sich eine Person vermeintlich aus Großbritannien, mit der sie schnell einig wurde. Die Bezahlung sollte über den Dienst „Paypal“ erfolgen. Sie bekam dann auch eine E-Mail, in der der Zahlungseingang bestätigt wurde. Im Vertrauen darauf, dass das Geld eingegangen sei, verschickte die Verkäuferin das Smartphone. Als sie später ihr Konto überprüfte, stellte sie keinen Zahlungseingang fest. Von der Bank wurde ihr bestätigt, dass das Unternehmen auch keine E-Mail an sie versandt habe, in der der Zahlungseingang bestätigt worden sei.

Eine Recherche des Sachbearbeiters der PI Bad Brückenau ergab, dass mit der gleichen Masche in den letzten Wochen bereits 19 Geschädigte alleine in Bayern Anzeige bei verschiedenen Dienststellen gemacht hatten. Der finanzielle Schaden summierte sich in wenigen Wochen bereits auf fast 10.000 Euro.

In Unterfranken gibt es bereits drei Geschädigte. Die PI Bad Brückenau gibt den dringenden Rat, sich nicht auf derartige E-Mails zu verlassen. Wer einen Zahlungseingang erwartet, muss dies zwingend bei der Bank gegenprüfen, denn gefälschte E-Mails sind oft nicht als solche zu erkennen.


 

 

 



Polizei Präsidium Unterfranken

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