Bayerische Polizei – Kinder angesprochen? Polizei ermittelt und sucht Zeugen


22.11.2017, PP Unterfranken


HETTSTADT UND WALDBRUNN, LKR. WÜRZBURG. Die Polizeiinspektion Würzburg-Land hat in den vergangenen Tagen zwei voneinander unabhängige Hinweise erhalten, dass ein Mann Kinder auf dem Schulweg angesprochen haben soll.


Ansprache
Symbolbild

Am vergangenen Freitag, gegen 07.40 Uhr, wurde in Waldbrunn ein sechsjähriger Schüler in der Friedhofstraße von einem fremden Mann aus einem schwarzen Kleinwagen heraus angesprochen. Der Unbekannte fragte, ob er den Jungen zur Schule fahren soll. Der Bub lief daraufhin weg. Er beschrieb den Mann mit grauen Haaren und Vollbart.

Ein ähnlich gelagerter Fall hat sich bereits am Dienstag, gegen 15.00 Uhr, in der Würzburger Straße in Hettstadt ereignet. Auf dem Nachhauseweg von der Grundschule sei eine Neunjährige von einem Mann angesprochen worden. Dieser habe gefragt, ob er sie nach Hause fahren soll. Dabei habe er das Mädchen auch kurz am Arm gepackt. Während die Schülerin davonlief, sei der Unbekannte in einen schwarzen Kleinwagen gestiegen und weggefahren. Der Mann soll ca. 60 Jahre alt und grauhaarig sein und einen Kinnbart tragen.

Hin und wieder gehen bei der Polizei Mitteilungen über Vorfälle ein, bei denen Kinder von Unbekannten auf verdächtiger Weise angesprochen werden. In den meisten Fällen kristallisieren sich die Fälle als „normale soziale Kontakte“ heraus. So handelt es sich nach Erkenntnissen der Polizei aus vergangenen Fällen zum Beispiel um Nachbarn oder Verwandte von Schulkameraden, die es gut meinen und von den Kindern nicht erkannt werden.

Ob es sich bei den aktuellen Vorfällen in Hettstadt und Waldbrunn um Ernstfälle oder eventuell um Missverständnisse handelt, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. In jedem Fall ist es aber wichtig, sich bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort an die Polizei zu wenden. Derartigen Hinweisen wird stets ernsthaft nachgegangen.


  • Sprechen Sie mit Ihren Kindern und geben Sie Ratschläge, wie sie sich im Verdachtsfall verhalten sollen.
  • Ermuntern Sie Ihr Kind, um Hilfe zu rufen, wenn es Hilfe braucht.
  • Üben Sie mit Ihrem Kind, wie es sich in bedrohlichen Situationen verhalten soll. Keinesfalls sollten Kinder zu nahe an fremde Fahrzeuge herantreten.
  • Wählen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen immer sofort den Notruf 110.


 

 

 



Polizei Präsidium Unterfranken

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