Bayerische Polizei – Kleintransporter auf A 3 kracht in Stauende – Fahrer schwer verletzt


11.10.2017, PP Unterfranken


SCHLÜSSELFELD, LKR. BAMBERG. Am Dienstagnachmittag ist ein Kleintransporter-Fahrer auf der A 3 in Richtung Frankfurt nahezu ungebremst in einen Stau gerast und auf einen Lastzug gekracht. Er wurde dabei lebensgefährdend verletzt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Auch der Lkw-Fahrer, der einen Schock erlitt, kam in ein Krankenhaus. Zur Unfallaufnahme und für die Bergung der Fahrzeuge sperrten die Beamten der Autobahnpolizei die Fahrbahn komplett.

Gegen 12:30 Uhr war der 66-jährige Mann mit seinem leeren Fiat Ducato in Richtung Frankfurt unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Schlüsselfeld überholte er einen Lkw und scherte danach wieder nach rechts. Dabei bemerkte er offenbar zu spät, dass sich ein Stau gebildet hatte. Mit Wucht prallte er auf den Anhänger eines fast stehenden Lastzuges. Der Fahrer des 3,5-Tonners wurde schwer verletzt und eingeklemmt. Rettungskräfte befreiten ihn aus dem Autowrack. Ein Helikopter brachte den Notarzt zur Unfallstelle und den Verletzten später ins Krankenhaus. Der leicht verletzte 47 Jahre alte Lasterfahrer wurde mit dem Krankenwagen in eine Klinik gebracht.

Die beteiligten Fahrzeuge blockierten die Fahrstreifen. Mit Unterstützung der Autobahnmeisterei wurde der Verkehr an der Anschlussstelle Höchstadt-Nord abgeleitet. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Schlüsselfeld sicherten die Unfallstelle mit ab und kümmerten sich auch um ausgelaufene Betriebsstoffe.

Gegen 14:30 Uhr war der linke der beiden Fahrstreifen wieder befahrbar. Trotzdem wurde der Stau immer länger und ging bis weit hinter Höchstadt zurück.

Den Gesamtschaden schätzt die Autobahnpolizei auf etwa 30.000 Euro.


 

 

 



Polizei Präsidium Unterfranken

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