Bayerische Polizei – Kleintransporter ausgebrannt


25.10.2017, PP Unterfranken


GOLDBACH, LKR. ASCHAFFENBURG. Ein Vollbrand an einem polnischen Kleintransporter sorgte in der Nacht zum heutigen Mittwoch auf der A 3 bei Goldbach für eine 30-minütige Vollsperrung.

Gegen 04.30 Uhr bemerkte der 22-jährige Fahrer des mit einer Landmaschine beladenen Transporters auf der Fahrt in Richtung Frankfurt in seinem Fahrzeug eine Rauchentwicklung. Er hielt sofort auf dem Standstreifen an und entfernte sich aus dem Fahrzeug. Unmittelbar darauf geriet das Fahrzeug in Vollbrand und brannte bis auf ein Metallgerippe vollständig aus. Als Brandursache wird ein technischer Defekt im Motorraum angenommen. Der Brand ereignete sich zum Glück nicht in der Lärmschutzeinhausung bei Goldbach/Hösbach, sondern kurz danach zwischen der Einhausung und der Ausfahrt Aschaffenburg-Ost. Ein Brand in der Einhausung hätte mit Sicherheit an den Sicherungseinrichtungen des Gebäudes größere Schäden mit längeren Tunnelsperrungen verursacht. Dennoch entstand am Brandort durch die Hitzeentwicklung ein Schaden an der Fahrbahndecke, an der Vertäfelung der Lärmschutzwand und am Signalkabel einer Schilderbrücke der Verkehrsbeeinflussungsanlage. Die Schadenshöhe am Transporter beträgt etwa 50.000 Euro. Der weitere Schaden an den Anlagen der Autobahn lässt sich derzeit noch nicht beziffern. Bei der Brandbekämpfung musste die A 3 in Richtung Frankfurt für etwa 30 Minuten voll gesperrt werden. Anschließend konnten zunächst der linke und kurz darauf auch der mittlere Fahrstreifen freigegeben werden.

Es bildete sich im aufkommenden Berufsverkehr ein Rückstau von mehreren Kilometern Länge. Dieser reichte durch die Einhausung hindurch und löste an dem Gebäude die sogenannte „Blockabfertigung“ aus. Das ausgebrannte Wrack musste abgeschleppt werden. Gegen 06.30 Uhr war die Einsatzstelle wieder komplett geräumt.


 

 

 



Polizei Präsidium Unterfranken

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