Bayerische Polizei – Nach Raubüberfall auf Juwelier – Neue Täterbilder – Kripo hofft nach wie vor auf Zeugenhinweise


27.03.2018, PP Unterfranken


ASCHAFFENBURG. Nach dem Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in der Fußgängerzone laufen die Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg zu den noch unbekannten Tätern nach wie vor auf Hochtouren. Die Beamten erhoffen sich nun durch die Veröffentlichung von neuem Bildmaterial weitere Hinweise aus der Bevölkerung

Wie bereits berichtet, hatten mehrere Täter am Vormittag des 12. März 2018 das Juweliergeschäft in der Herstallstraße betreten. Die Täter bedrohten die Angestellten, versprühten Reizgas und raubten Schmuck im Wert von einigen hunderttausend Euro aus den Auslagen. Eine Mitarbeiterin wurde bei dem Raubüberfall leicht verletzt.

Die Täter türmten zunächst zu Fuß mit ihrer Beute. In der Folge konnte anhand von Spuren und Zeugenangaben der Fluchtweg der Täter genauer rekonstruiert werden. Dieser führt vom Tatort in der Herstallstraße aus über die Badergasse, Sandgasse, Erbsengasse, dann die Wermbachstraße passierend weiter in Richtung Altstadtfriedhof (Bereich hinter dem Löhergrabenparkhaus) runter ins Fischerviertel mit der Fischer- und Maingasse und schließlich dem Mainradweg entlang bis zum Perth Inch. Zumindest einen Teil des Fluchtweges legten die Täter mit Fahrrädern zurück. Ob es vom Perth Inch dann weiter am Main entlang, z. B. zum Schlotfegergrund ging, ist unklar, aber möglich. Irgendwo in diesem Bereich könnten die Täter dann vom Rad auf einen Fluchtwagen umgestiegen sein.

Die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Raubüberfall werden von der Aschaffenburger Kripo in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt. Nach der Auswertung des vorliegenden Bildmaterials wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein richterlicher Beschluss für eine neuerliche Öffentlichkeitsfahndung erwirkt.

Auf den Bildern sind insgesamt fünf Täter, zum Teil auch unmaskiert, zu sehen.








Wer eine Person aus den Fotos wiedererkennt oder wer nähere Hinweise zu den Tätern, zum Fluchtweg oder zu einem Fluchtwagen machen kann, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 06021/857-1732 mit der Kriminalpolizei Aschaffenburg in Verbindung zu setzen.




 

 

 



Polizei Präsidium Unterfranken

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