Bayerische Polizei – Nach Sprengung eines Fahrkartenautomaten


27.07.2017, PP Unterfranken


Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 27.07.2017

LAUDENBACH, LKR. MILTENBERG. Nach der Sprengung eines Fahrkartenautomaten Anfang Juli liefen die Ermittlungen der Kriminalpolizei Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg auf Hochtouren. Zwei Tatverdächtige konnten ermittelt werden und sitzen nun in Untersuchungshaft.

Wie bereits berichtet, haben Unbekannte Anfang Juli einen Fahrkartenautomat am Bahnhof gesprengt. Ein Zugführer war auf den stark beschädigten Automaten aufmerksam geworden, dessen Trümmer auch bis zu den Gleisen geschleudert worden waren.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Aschaffenburg liefen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg seitdem auf Hochtouren. Nachdem sich im Laufe der Ermittlungen der Tatverdacht gegen einen Mann aus dem Raum Baden-Württemberg und einen Mann aus dem Raum Miltenberg erhärtete, konnten diese im Laufe der Woche festgenommen werden.

Ein 25-jähriger Tatverdächtiger konnte am Dienstag im Raum Hessen festgenommen werden. Er wurde am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt. Dieser ordnete unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion die Untersuchungshaft an.

Am Mittwoch erfolgte die Festnahme eines weiteren, 24-jährigen, Tatverdächtigen. Dieser wurde im Laufe des Donnerstags ebenfalls dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Aschaffenburg vorgeführt und sitzt seitdem ebenfalls in Untersuchungshaft.




 

 

 



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