Bayerische Polizei – Nach Wohnhausbrand – erste Ermittlungsergebnisse der Kripo bekannt


27.02.2018, PP Unterfranken


MARKTSTEFT, LKR. KITZINGEN. Nachdem das Feuer in einer Doppelhaushälfte am Freitagabend ein Todesopfer und zwei Verletzte gefordert hatte, hatten sich die Brandexperten der Würzburger Kripo bereits am Wochenende den Ermittlungen zur Ursache des Brandes gewidmet.

Wie bereits berichtet, hatte gegen 22.00 Uhr die Einsatzzentrale der Unterfränkischen Polizei die Mitteilung über den Brand in der Gartenstraße erreicht. Obwohl die örtlichen Feuerwehren aus Marktsteft, Kitzingen und Marktbreit schnell vor Ort waren, kam für einen 90-Jährigen jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot aus seinem Schlafzimmer geborgen werden.

Seine jüngere Mitbewohnerin war offenbar durch den Rauch wach geworden und hatte sich selbst in Sicherheit bringen können. Sie wurde durch Rauchgas leicht verletzt. Ein Nachbar zog sich ebenfalls Verletzungen an der Hand zu, als er noch versuchte, dem 90-Jährigen in dem stark verqualmten Haus zu Hilfe zu kommen. Während die Frau mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht wurde, versorgte der Rettungsdienst die Schnittwunden des Helfers vor Ort.

Die Kriminalpolizei Würzburg hat zügig die Ermittlungen übernommen. Dabei ergaben sich keine Hinweise auf eine Brandstiftung. Vieles spricht derzeit dafür, dass ein technischer Defekt im Schlafzimmer das Feuer in dem Wohnhaus verursacht hat. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht bezifferbar.




 

 

 



Polizei Präsidium Unterfranken

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