Bayerische Polizei – „Planenschlitzer“ flüchten in Wald – Fahndung rund um Rastanlage Rhön


18.10.2018, PP Unterfranken


SCHONDRA, LKR. BAD KISSINGEN. Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag an einer Rastanlage an der A7 die Planen von zahlreichen Sattelanhängern aufgeschlitzt. Ein Zeuge beobachtete zwei Personen, die in einen angrenzenden Wald flüchteten. Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen nach den mutmaßlichen Tätern verliefen bislang ergebnislos.

Kurz vor 02.00 Uhr wählte ein Lkw-Fahrer den Notruf, nachdem er einen Schlitz an der Plane seines Sattelanhängers entdeckt hatte. Während der Zeuge auf die Polizei wartete, wurde er auf zwei Männer aufmerksam, die es offenbar sehr eilig hatten und in ein angrenzendes Waldgebiet flüchteten. Die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck fahndete in der Folge mit Unterstützung benachbarter Polizeidienststellen nach den mutmaßlichen Tätern. An den Rastanlagen Rhön-Ost und –West zählten die Beamten bislang 34 Lkw, an denen die Planen der Auflieger aufgeschlitzt waren. Offensichtlich hatten die Täter auf diese Art und Weise Kenntnis über die Ladung bzw. über das Vorhandensein von geeignetem Diebesgut erlangen wollen. Der Gesamtsachschaden dürfte sich nach ersten Schätzungen auf einige tausend Euro belaufen. Entwendet wurde dem Sachstand nach jedoch nichts.

Die umfangreichen Suchmaßnahmen in dem unwegsamen Gelände rund um die Rastanlagen führten bislang nicht zur Festnahme eines Tatverdächtigen. Die weiteren Ermittlungen im Zusammenhang mit den beschädigten Sattelzügen werden von der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck geführt.


Wer in der Nacht zum Donnerstag im Bereich der Rastanlagen Rhön-Ost oder –West auf verdächtige Personen aufmerksam geworden ist oder wer eventuell Hinweise zu einem möglichen Fluchtfahrzeug geben kann, wird gebeten, sich bei der Verkehrspolizei zu melden. Hinweise werden unter Tel. 09722/9444-0 entgegengenommen.


 

 

 



Polizei Präsidium Unterfranken

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