Bayerische Polizei – Routineermittlungen führen zur Sicherstellung von mehr als 100 Gramm Cannabis


12.12.2018, PP Unterfranken


TRIEFENSTEIN – OT LENGFURT, LKR. MAIN-SPESSART. Ermittlungen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis führten am Montagnachmittag zur Sicherstellung von mehr als 100 Gramm Cannabis und einer geringen Menge Amphetamin. Die Kripo Würzburg übernahm die weiteren Ermittlungen.

Den Fahrer eines Kraftfahrzeuges wegen einer Ordnungswidrigkeit oder Straftat zu ermitteln gehört zur Routinearbeit der Polizei. Ab und zu erleben diese Ermittlungen aber überraschende Wendungen. So auch am Montagnachmittag gegen 17:00 Uhr in Lengfurt. Bei den Ermittlungen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis fiel den Beamten der Marktheidenfelder Polizei im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses intensiver Geruch nach Cannabis auf. Der Mieter der Wohnung, auf den die Polizisten noch vor der Wohnung gestoßen waren, wollte aus wohl nachvollziehbaren Gründen die Polizei nicht in die Wohnung lassen.

Die Weigerung führte jedoch nur zu einem kurzen Zeitverzug, da auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg die Ermittlungsrichterin die Durchsuchung der Wohnung anordnete. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten der Polizeiinspektion Marktheidenfeld, unterstützt von einem Diensthundeführer der Operativen Ergänzungsdienste Würzburg, mehr als 100 Gramm Cannabisprodukte sowie eine geringe Menge Amphetamin sicher.

Zu dem Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis kommt nun noch eine Anzeige wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz hinzu.


 

 

 



Polizei Präsidium Unterfranken

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