Bayerische Polizei – Sicherheit beim Stadtfest Aschaffenburg


22.08.2017, PP Unterfranken


Gemeinsame Pressemitteilung der Stadt Aschaffenburg und der Polizeiinspektion Aschaffenburg

Auch in diesem Jahr verwandelt sich die Aschaffenburger Innenstadt am letzten Augustwochenende wieder in eine einzige große Veranstaltungsfläche – das Stadtfest 2017 steht vor der Tür. Veranstalter und Sicherheitsbehörden kümmern sich dabei nicht nur um das Vergnügen, sondern auch um den Schutz der vielen tausend Besucher, die an diesen beiden Tagen in Aschaffenburg erwartet werden.

Am 26. und 27. August 2017 werden Innenstadt und Mainufer in bewährter Art und Weise zum Festivalgelände umfunktioniert, um den Bürgerinnen und Bürgern die besten Rahmenbedingungen für ein kurzweiliges Wochenende zu bieten. Für die Kongress- und Touristikbetriebe der Stadt Aschaffenburg sowie alle Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben bedeutet das allerdings einen sehr großen Aufwand, um die Sicherheit zehntausender Festgäste zu gewährleisten.

Die Stadtverwaltung mit all ihren Ämtern, die Feuerwehr, die Rettungsdienste und die Polizei sind auf das jährlich wiederkehrende Event bestens vorbereitet. Bereits im Vorjahr wurden, nicht zuletzt auf Grund verschiedener schwerer Gewalttaten innerhalb Deutschlands und Europas, das Sicherheitskonzept des Veranstalters sowie die internen Planungen der beteiligten Institutionen überarbeitet.

Gerade auch die Polizei hatte im Jahr 2016 ihren Personalansatz im Vergleich zu den Vorjahren nochmals deutlich erhöht – eine Anpassung an die allgemeine Sicherheitslage, die nach wie vor Bestand hat. Zum polizeilichen Konzept gehört unter anderem die Bewältigung des Stadtfestes im Rahmen einer „Besonderen Aufbauorganisation“, was neben den eigens eingesetzten Kräften auch den zusätzlichen Einsatz eines Führungsteams der Polizeiinspektion für die Schwerpunktzeiten bedeutet. Darüber hinaus ist auch der „Alltagsdienst“ der PI Aschaffenburg besonders für das Stadtfest sensibilisiert.

Die polizeiliche Einsatzleitung arbeitet dabei unmittelbar mit dem Veranstalter und den anderen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in einem gemeinsamen Stab zusammen. Auch die sichtbare Polizeipräsenz in der Innenstadt orientiert sich an dem hohen Standard des vergangenen Jahres; dabei ist es der Polizei ein besonderes Anliegen, bei Fragen und Problemen für die Bürgerinnen und Bürger direkt ansprechbar zu sein.

Das Sicherheitskonzept der Kongress- und Touristikbetriebe wurde im Rahmen mehrerer Besprechungen mit allen beteiligten Institutionen ebenfalls nochmals in Nuancen modifiziert. Darüber hinaus hat der Veranstalter in diesem Jahr erstmalig auch Maßnahmen getroffen, um an neuralgischen Punkten eine ungehinderte Zufahrt zur Veranstaltungsfläche zu erschweren.

Eine abschließende Anmerkung sei der Nutzung von größeren Taschen und Rucksäcken oder anderen vergleichbaren Behältnissen gewidmet. Das Aschaffenburger Stadtfest ist eine Veranstaltung, die durch ihre Lage innerhalb einer belebten Innenstadt mit zugehörigem Geschäftsbetrieb ein generelles „Rucksackverbot“ wenig sinnhaft erscheinen lässt. Dennoch würde es die Arbeit von Polizei und Sicherheitsdienst sicher erleichtern, wenn eben solche Behältnisse im Zweifel besser nicht mit auf das Veranstaltungsgelände genommen werden – und sei es nur, um Missverständnissen rund um herrenlose Gepäckstücke vorzubeugen. Wer dennoch derartige Taschen und Rucksäcke mitführt, hat sicher Verständnis dafür, wenn Polizeibeamte im Rahmen von Personenkontrollen einen Blick hineinwerfen. Und: Mitgebrachtes Gepäck sollte zum einen nicht aus den Augen gelassen, zum anderen auch nicht achtlos irgendwo abgestellt und „gelagert“ werden, um andere Festbesucher nicht unnötig zu beunruhigen.

All das ist jedoch als rein vorbeugendes Maßnahmenpaket zu verstehen – nach wie vor gibt es keinerlei Hinweise auf eine konkrete Gefährdung der Stadtfestbesucher. Alle, die für die Sicherheit Verantwortung tragen, haben im Vorfeld eng und intensiv zusammengearbeitet – und werden auch an den beiden Veranstaltungstagen alles dafür tun, dass die Festgäste nicht nur zufrieden, sondern auch wieder sicher nach Hause kommen.


Und falls einem Besucher doch einmal etwas verdächtig vorkommt, sollte ein Anruf beim Polizei-Notruf 110 die unmittelbare Folge sein – die Polizei wird sich der Sache annehmen.




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