Bayerische Polizei – Um Hilfe gebeten und dann doch geflüchtet – Polizei stoppt berauschten 35-Jährigen


04.07.2018, PP Unterfranken


ASCHAFFENBURG. Ein 35-Jähriger, der offensichtlich unter dem Einfluss von Amphetamin stand, hat am Dienstagmittag auf der A 3 zunächst eine Streife um Hilfe gebeten und war dann schließlich vor dem auserkorenen Freund und Helfer geflüchtet. Der Beschuldigte, der nach eigenen Angaben unter Angstzuständen leidet, wurde auf der Autobahn gestoppt und einer ärztlichen Behandlung zugeführt.

Gegen 11.45 Uhr hatte der Fahrer eines Mitsubishi aus seinem Fahrzeug heraus eine Polizeistreife auf dem Parkplatz Strietwald-Nord angesprochen und in kryptischer Art und Weise um Hilfe gebeten. Bevor die Beamten reagieren konnten, kurbelte der Mann allerdings seine Scheibe wieder nach oben und setzte plötzlich seine Fahrt auf der A 3 in Richtung Frankfurt fort. Die Verkehrspolizisten fuhren dem Mann nach und hatten vor, das Fahrzeug zu stoppen, um den Fahrer einer Kontrolle zu unterziehen. Der reagierte jedoch auf keines der Anhaltesignale und passierte die Landesgrenze nach Hessen. Gemeinsam mit zwei Streifenwagen der alarmierten hessischen Polizei gelang es schließlich, den Mitsubishi auf der linken Spur der Autobahn zu stoppen. Der Fahrer weigerte sich vehement, seinen Wagen zu verlassen und musste mit unmittelbarem Zwang aus dem Fahrzeug geholt werden.

Der 35-Jährige, aus dem Landkreis Würzburg stammende, Mann wurde daraufhin, ebenso wie sein sichergestelltes Fahrzeug, zu der hessischen Polizeistation Heusenstamm gebracht. Da er sich sonderbar verhielt und selbst einräumte, seit Tagen Betäubungsmittel zu konsumieren, wurde unter anderem auch eine Blutentnahme bei ihm durchgeführt. Das Verhalten des 35-Jährigen ließ eine Fremd- und Eigengefährdung erkennen, sodass es für die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach notwendig wurde, ihn in ein Bezirkskrankenhaus zu bringen, wo er nun betreut wird.


 

 

 



Polizei Präsidium Unterfranken

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