Bayerische Polizei – Verdacht eines Unglücks nicht erhärtet


06.02.2018, PP Unterfranken


WÜRZBURG/INNENSTADT. Am Montagabend wurde ein vermeintlich verwirrter Mann auf der Löwenbrücke gesichtet. Nachdem er beim Eintreffen der Polizei nicht mehr vor Ort war, kam die Befürchtung auf, er könnte in den Main gefallen sein. Es folgte eine großräumige Absuche durch Feuerwehr und Polizei. Der Verdacht eines Unglücksfalles erhärtete sich jedoch nicht.


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Foto: Polizei

Gegen 17:15 Uhr beobachtete ein 20-jähriger Verkehrsteilnehmer beim Vorbeifahren einen Mann auf der Löwenbrücke. Der bislang unbekannte ältere Herr sei mit dem Rücken an die Mauer gelehnt gestanden und machte auf den Zeugen einen desorientierten Eindruck. Da der 20-Jährige selbst verkehrsbedingt nicht auf der Brücke anhalten konnte, verständigte er kurz darauf die Polizei.

Daraufhin nahm eine Streife die Löwenbrücke und das nähre Umfeld in Augenschein. Der Mann konnte hierbei jedoch nicht mehr angetroffen werden. Da zunächst nicht auszuschließen war, dass der Herr in den Main gestürzt sein könnte, wurden großräumige Suchmaßnahmen eingeleitet. Mehrere Streifen fuhren hierbei das Mainufer ab, während Boote von Feuerwehr und Wasserschutzpolizei den Fluss selbst überprüften. Auch ein Hubschrauber wurde hinzugezogen.

Bei der Absuche wurde nichts Ungewöhnliches festgestellt. Weiterhin lagen zum aktuellen Zeitpunkt keine Vermisstenmeldungen vor. Nachdem sich der Verdacht eines Unglücksfalles nicht weiter erhärtete, wurden die Suchmaßnahmen wieder zurückgefahren. Die Polizei ist jedoch weiterhin sensibilisiert.


 

 

 



Polizei Präsidium Unterfranken

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