Bayerische Polizei – Verkehrskontrolle führt zu Rauschgiftfund in Wohnung


21.12.2018, PP Unterfranken


WÜRZBURG. Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt gegen zwei Männer wegen des Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln, nachdem in den Wohnungen der beiden größere Mengen Rauschgift aufgefunden werden konnten. Eine routinemäßige Verkehrskontrolle führte die Beamten letztlich auf die Spur der Beiden.

Gegen 23:15 Uhr führten Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt am Mittwoch eine routinemäßige Verkehrskontrolle bei einem 57-Jährigen durch. Der Fahrzeuglenker führte keine Fahrzeugpapiere mit sich. Daher bot er den Polizisten an, diese den Beamten in seiner nahegelegenen Wohnung vorzuzeigen. Beim Öffnen der Wohnungstüre drang der Streifenbesatzung bereits starker Marihuanageruch entgegen. In der Wohnung konnten die Polizeibeamten eine Aufzuchtanlage mit 6 frischen Cannabispflanzen und ca. 300 Gramm Marihuana, ca. 110 Gramm Haschisch sowie eine geringe Menge Amfetamin auffinden und sicherstellen. Im Zuge der Ermittlungen stießen die Polizisten auf den Sohn des 57-Jährigen, der in seiner Wohnung ebenfalls ca. 120 Gramm Marihuana bunkerte. Abschließend musste sich der Vater des 26-Jährigen noch einer Blutentnahme unterziehen, da der dringende Verdacht bestand, dass der Mann bereits unter Einfluss von Betäubungsmitteln in die Kontrolle der Würzburger Polizeibeamten fuhr.

Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm die Ermittlungen. Vater und Sohn müssen sich nun unter anderem einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des illegalen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln stellen.


 

 

 



Polizei Präsidium Unterfranken

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