Bayern: Drei weitere Alexander von Humboldt-Professuren für bayerische Universitäten – Bayerisches Landesportal

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Erneut hochkarätige Wissenschaftler für die TU München und die FAU Erlangen-Nürnberg gewonnen – bayerische Universitäten an der deutschen Spitze – Wissenschaftsminister Bernd Sibler gratuliert zu großartigem Erfolg bei höchstdotiertem Forschungspreis Deutschlands

MÜNCHEN. Drei von insgesamt zehn deutschlandweit vergebenen Alexander von Humboldt-Professuren 2022 werden in Bayern eingerichtet. Die Technische Universität München (TUM) erhält zwei Professuren für Künstliche Intelligenz für die Informatikerin Prof. Dr. Stefanie Jegelka und den Mathematiker Prof. Dr. Suvrit Sra. Beide forschen bislang am Massachusetts Institute of Technology. Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg wird Prof. Dr. Vincent C. Müller, einen Pionier der jungen und wichtigen Disziplin der Philosophie und Ethik von Künstlicher Intelligenz, nach Erlangen rufen. Wissenschaftsminister Bernd Sibler gratuliert zu diesem großartigen Erfolg beim höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands: „Die Einwerbung von drei Humboldt-Professuren ist ein aussagekräftiger Beleg für die internationale Attraktivität und hohe Anziehungskraft des Wissenschaftsstandorts Bayern. Besonders stolz macht mich, dass wir eine hoch angesehene Wissenschaftlerin und zwei sehr renommierte Wissenschaftler für den Freistaat gewinnen können. Das zeigt einmal mehr, dass unsere Universitäten hervorragende Einrichtungen für Spitzenforschung und -lehre sind. Alle drei Persönlichkeiten sind echte Koryphäen auf dem Gebiet der KI. So kommt erneut einzigartiges Knowhow in einer Schlüsseltechnologie unserer Zukunft in den Freistaat. Mit der Hightech Agenda Bayern und der Hightech Agenda Plus optimieren wir den Rahmen weiter. Wir investieren massiv und zielgerichtet, um für die klügsten Köpfe weltweit interessant zu bleiben und auch morgen noch international konkurrenzfähig und ganz vorne mit dabei sein.“

Die Alexander von Humboldt-Professur ist der höchstdotierte deutsche Wissenschaftspreis und wird ausschließlich an Spitzenforscherinnen und Spitzenforscher verliehen, die in ihrem Fachgebiet weltweit führend sowie im Ausland tätig sind. Die Humboldt-Professuren werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und sind mit bis zu 5 Millionen Euro ausgestattet. Mit Prof. Dr. Stefanie Jegelka und Prof. Dr. Suvrit Sra besetzt die TUM bereits zum neunten und zehnten Mal eine Humboldt-Professur, die FAU mit Prof. Dr. Vincent C. Müller zum achten Mal. Beide Einrichtungen zählen damit zu den erfolgreichsten deutschen Universitäten in dieser Kategorie, die TUM ist mit zehn Humboldt-Professuren der deutsche Spitzenreiter.

Prof. Dr. Stefanie Jegelka wurde 2012 an der Universität Tübingen und an der ETH Zürich promoviert. Danach forschte sie zunächst an der University of California in Berkeley und wurde dann an das Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge als Professorin berufen. Die Informatikerin ist Expertin für künstliche Neuronale Netzwerke, mit denen sich unter anderem zuverlässige Voraussagen über die Eigenschaften von bestimmten Molekülen, medizinischen Wirkstoffkombinationen und deren Nebenwirkungen treffen lassen.

Der Mathematiker Prof. Dr. Suvrit Sra wurde 2007 an der University of Texas in Austin promoviert und forschte bis 2015 in Tübingen am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme. Auch er ist derzeit am MIT als Professor tätig. Suvrit Sra hat mit seinen grundlegenden methodischen Arbeiten zu unterschiedlichen Optimierungsproblemen zu den großen Fortschritten der letzten Jahre auf dem Gebiet des Maschinellen Lernens beigetragen.

Vincent C. Müller wurde 1999 an der Universität Hamburg promoviert. Danach wurde er zunächst Assistant, dann Associate und schließlich Full Professor am Anatolia College in Thessaloniki in Griechenland. Er war immer wieder Gastwissenschaftler an Universitäten in den USA und Großbritannien (u. a. in Princeton, Oxford, Leeds und London). Seit 2019 ist er Professor in der Philosophy and Ethics-Gruppe der Eindhoven University of Technology in den Niederlanden. Er gilt als einer der Pioniere bei der Erforschung und Anwendung verantwortungsvoller bzw. „humaner“ KI und ist ein renommierter Vermittler zwischen geisteswissenschaftlichen und technologischen Themen.

 

Philipp Spörlein, Sprecher, 089 2186 2621                                                               

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers

Quelle :Bayern.de

Titel Bilder: Symbolbilder Bayern by Pixabay.com

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