Bayern: “Erweiterung verbessert Infrastruktur” – Bayerisches Landesportal

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Zwei neue Gebäude für Bayerns zweitgrößtes Gefängnis: Die über 150 Jahre alte JVA Nürnberg (954 Haftplätze) wird modernisiert und hierfür ein mittlerer zweistelliger Millionenbetrag investiert. Heute (2. Dezember) hat der Haushaltsausschuss des Landtags das Projekt genehmigt. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich: “Das ist eine wichtige Investition. Mit dem Neubau wird ein zentraler Eingangs- und Zufahrtsbereich für Personal, Gefangene und Besucher geschaffen.” Im zweiten Quartal kommenden Jahres sollen die Bauarbeiten beginnen.

Der Bayerische Finanzminister Albert Füracker: “Die JVA Nürnberg ist die zweitgrößte in Bayern. Das Geld für die Sanierung und Erweiterung ist notwendig, um den Anforderungen vor Ort zu genügen. Mit dem geplanten neuen Funktionsgebäude und Empfangsgebäude wird die Infrastruktur verbessert und der Sicherheitsstandard weiter erhöht.”

In dem Neubau des Funktionsgebäudes sollen verschiedene Nutzungen gebündelt werden, die bislang über das gesamte Gelände der JVA verteilt sind. Dazu gehören die Torwache, die Gefangenenaufnahme und Entlassung, der Umkleidebereich für die Bediensteten, die Besuchsabteilung, Teile der Verwaltung und die Sicherheitszentrale. Eine Fahrzeugschleuse ist dem Neubau ebenfalls angegliedert. Justizminister Eisenreich abschließend: “Die Investition ist wichtig, um die Sicherheitsvorkehrungen noch weiter zu steigern und die Prozesse in der Justizvollzugsanstalt Nürnberg zu vereinfachen.”

Das geplante Empfangsgebäude wird als “Satellit” außerhalb der Gefängnismauer gebaut – und über einen unterirdischen Verbindungsgang an das neue Funktionsgebäude angegliedert. Der Haupteingang der JVA verlagert sich damit von der Mannert- in die Reutersbrunnenstraße. Das langgestreckte Funktionsgebäude innerhalb der Anstaltsmauer wird dreigeschossig errichtet und großflächig unterkellert.

 

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers

Quelle :Bayern.de

Titel Bilder: Symbolbilder Bayern by Pixabay.com

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