Bayern: Mehr als zwei Millionen Euro für den Landkreis Amberg-Sulzbach – Bayerisches Landesportal

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  • Mehr Verkehrssicherheit durch Umbau eines bisherigen Unfallschwerpunkts
  • Landkreis übernimmt Finanzierung der Baumaßnahme
  • Gesamtinvestitionen in Höhe von gut 2,4 Millionen Euro

 

Die Einmündung der Kreisstraße AS 30 in die Staatsstraße 2238 an der nördlichen Stadtgrenze der Stadt Amberg ist in der Vergangenheit immer wieder als Unfallschwerpunkt in Erscheinung getreten. Der Landkreis Amberg-Sulzbach hat sich in Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg daher entschieden, den derzeit als konventionelle Kreuzung ausgebildeten Knotenpunkt zu einem Kreisverkehr umzubauen und somit die Verkehrssicherheit maßgeblich zu erhöhen. Gute Nachrichten kommen dazu nun aus München: Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter stellt eine Förderung in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro in Aussicht: „Gerade im ländlichen Raum sind viele Menschen auf das Auto angewiesen. Dafür brauchen sie eine optimale Infrastruktur, die sie schnell und vor allem sicher an ihr Ziel bringt. Ich danke daher dem Landkreis Amberg-Sulzbach für sein Engagement, den Verkehr im Landkreis noch sicherer zu machen und freue mich, dass wir den dafür erforderlichen Kreuzungsumbau bei Immenstetten mit mehr als zwei Millionen Euro unterstützen können.“

Die Staatsstraße St 2238 ist eine wichtige Verbindung zwischen Weiden und Amberg. Mit bis zu 10.000 Fahrzeugen pro Tag und einem hohen Schwerverkehrsanteil ist auch die an der nördlichen Stadtgrenze bei Immenstetten einmündende Kreisstraße AS 30 verkehrlich stark belastet. Am Knotenpunkt der beiden Straßen, der derzeit noch als konventionelle Straßenkreuzung ausgebildet ist, musste daher in der Vergangenheit immer wieder eine Unfallhäufigkeit festgestellt werden.

Der Landkreis Amberg-Sulzbach hat sich in Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg nun entschieden, die Kreuzung zu einem vierarmigen Kreisverkehrsplatz umzubauen. Durch diesen Umbau wird die Anzahl möglicher Konfliktpunkte der einzelnen Verkehrsteilnehmer minimiert und somit die Verkehrssicherheit entscheidend erhöht und das Unfallrisiko an dieser Stelle erheblich gesenkt. Dadurch wird der neue Kreisverkehr die Verkehrsverhältnisse wesentlich verbessern.

Der Landkreis hat sich dazu bereit erklärt, die Baumaßnahme in Sonderbaulast durchzuführen und damit die Finanzierung zu übernehmen. Planung und Baudurchführung werden hingegen vollständig vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach übernommen. Insgesamt investiert der Landkreis gut 2,4 Millionen Euro in das Projekt. Der Freistaat Bayern unterstützt die Maßnahme mit einer Förderung in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro aus Mitteln des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes.

In den letzten fünf Jahren hat der Freistaat Bayern den Landkreis Amberg-Sulzbach und seine kreisangehörigen Gemeinden mit Zuwendungen in Höhe von rund 12,1 Millionen Euro bei Straßen- und Brückenbaumaßnahmen unterstützt. Insgesamt erhalten Landkreise, Städte und Gemeinden in Bayern vom Freistaat jährlich rund 250 Millionen Euro für Projekte zur Verbesserung ihrer Straßennetze. Dazu gehören neben der Verstärkung von Fahrbahnen und Brücken beispielsweise auch der Radwegebau, der verkehrssichere Umbau von Kreuzungen oder der Bau von Busspuren.

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers

Quelle :Bayern.de

Titel Bilder: Symbolbilder Bayern by Pixabay.com

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