Bayern: Verlust eines passionierten und hochgeschätzten Wissenschaftlers – Bayerisches Landesportal

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Abteilungsleiter Bodendenkmalpflege am Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und renommierter Wissenschaftler – Sibler: „leidenschaftliches und unermüdliches Engagement für seine Herzensthemen weit über Bayern hinaus“

MÜNCHEN. Kunstminister Bernd Sibler zeigt sich tief betroffen vom plötzlichen Tod von Prof. Dr. C. Sebastian Sommer. „Mit C. Sebastian Sommers Tod verlieren wir einen passionierten, hochgeschätzten Wissenschaftler und herausragenden Landeskonservator, der sich tatkräftig, zielstrebig und mit viel Herzblut für die Belange der Bayerischen Denkmalpflege eingesetzt hat. Unter seiner Leitung wurde die bayerische Landesarchäologie grundlegend erneuert. Sein leidenschaftliches und unermüdliches Engagement für seine Herzensthemen wirkte dabei weit über die Grenzen Bayerns hinaus. In diesem Jahr wurde seine Arbeit zum Beispiel mit der Ernennung des Donaulimes, der ersten Welterbestätte in Niederbayern, zum UNESCO-Welterbe belohnt“, so Sibler, der mit dem renommierten Wissenschaftler seit vielen Jahren in intensivem Kontakt stand.

„C. Sebastian Sommers Name wird immer mit der Bayerischen Denkmalpflege verbunden bleiben. Sein Tod macht uns fassungslos. Wir werden ihn und seine lebensbejahende Art sehr vermissen“, sagt Generalkonservator Prof. Dipl.-Ing. Mathias Pfeil, Leiter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege.

Prof. Dr. C. Sebastian Sommer wechselte im Jahr 2002 zum Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, wo er als Abteilungsleiter der Bodendenkmalpflege die Bayerische Denkmalpflege in den folgenden zwei Jahrzehnten entscheidend prägte. Er setzte sich für den dauerhaften Erhalt der Bodendenkmäler im öffentlichen Interesse oder alternativ deren Ausgrabung nach umfangreicher Abwägung ein. Dies führte zu bis dahin nicht für möglich gehaltenen Einblicken in die Vergangenheit. Sommers Engagement über die Landesgrenzen hinaus brachte ihm bis zuletzt stetig wachsende Aufgaben in zahlreichen nationalen wie transnationalen Organisationen ein. Ferner vermittelte er als Lehrbeauftragter im Masterstudiengang „Denkmalpflege“ und Honorarprofessor für die „Archäologische Denkmalpflege unter Berücksichtigung der Provinzialrömischen Archäologie“ an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg seine Ansichten auch der nachfolgenden Generation.

 

 

Helena Barsig, Sprecherin, 089 2186 1829

 

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers

Quelle :Bayern.de

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