Brandenburgs Sozialministerin Golze verteidigt Idee einer Kindergrundsicherung

clareich / Pixabay


Berlin (ots) – In der Debatte über die Bekämpfung von Kinderarmut in Deutschland hat Brandenburgs Sozialministerin Diana Golze (Die Linke) die Idee einer Kindergrundsicherung verteidigt.

Golze sagte am Donnerstagabend in Berlin bei einer Podiumsdiskussion des Inforadios vom rbb, mit einer solchen Leistung würden Kinder gerechter vom Staat behandelt. Im Moment sei das große Problem, dass Arme am wenigsten erhalten und Kinder mit reichen Eltern über den Kinderfreibetrag am meisten profitierten. Sie habe große Sympathie für Modelle, die dies umdrehen und alle Kinder gleich behandeln.

Golze zeigt sich zuversichtlich, dass die Idee einer Kindergrundsicherung auf Bundesebene umgesetzt wird. „Ich habe auch das Gefühl, dass hier ein Umdenken stattfindet und dass sich Mehrheiten organisieren lassen“, so die Linken-Politikerin.

Redaktioneller Hinweis: Das am Donnerstag aufgezeichnete Podiumsgespräch wird am kommenden Sonntag, 08. Juli 2018, im Rahmen der Sendereihe „Forum“ um 11:05 Uhr (Wiederholung 20:05 Uhr) im rbb-Inforadio ausgestrahlt.

Pressekontakt:

Rundfunk Berlin-Brandenburg
Inforadio
Chef / Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell



Original Quelle Presseportal.de

Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011