Bundestagswahl 2017: Empfehlungen der Johanniter-Unfall-Hilfe an die Politik / Johanniter beziehen Stellung zu drängenden gesellschaftlichen Themen

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Berlin (ots) – Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl hat die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Empfehlungen an die Politik formuliert. Als Hilfsorganisation und großer Arbeitgeber der Sozialwirtschaft setzen sich die Johanniter unter anderem ein für eine zukunftsfeste Ausgestaltung der Pflege- und Sozialberufe und eine angemessene Anerkennung des haupt- und ehrenamtlichen Engagements im Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

Das Positionspapier der Johanniter-Unfall-Hilfe zur Bundestagswahl enthält Empfehlungen zu folgenden Punkten:

   - Ehrenamt im Bevölkerungsschutz fördern durch Anerkennung bei der
     Rente
   - Rettungsdienst als medizinische Leistung anerkennen
   - Grundkompetenzen zur Selbsthilfe stärken/ Verbreitung von 
     Erste-Hilfe-Wissen fördern
   - Pflegeberufe attraktiver machen/ Reform der Pflegeausbildung 
     umsetzen
   - Voraussetzungen für leistungsgerechte Entlohnung in den 
     Gesundheits- und Sozialberufen schaffen
   - Kinder stärken durch starke Fachkräfte in gebührenfreien Kitas
   - Niederschwellige Integrationsangebote für alle geflüchteten 
     Menschen öffnen
   - Fluchtursachen bekämpfen und Zukunftsperspektiven in 
     Herkunftsländern schaffen
   - Vereine stärken durch Modernisierung des Vereinsrechts 

Mehr als 55.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe setzen sich täglich haupt- oder ehrenamtlich für andere ein – im Rettungs- und Sanitätsdienst und Katastrophenschutz, in der Pflege von alten und kranken Menschen, in ihren Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen, als Erste-Hilfe-Ausbilder, in der Betreuung von geflüchteten Menschen oder der humanitären Hilfe in den Krisenregionen der Welt. Die Erfahrungen aus der täglichen Arbeit der Johanniter vor Ort sind in das Positionspapier eingeflossen.

„Unser Auftrag ist es, dort zu helfen, wo Menschen Hilfe brauchen“, sagt Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe. „Dabei kann es aber nicht allein darum gehen, Defizite in unserem Sozialwesen zu beheben. Vielmehr wollen wir durch unsere Arbeit die Gesellschaft positiv mitgestalten und suchen dazu den konstruktiven Dialog mit der Politik – im Sinne einer guten, bedarfsorientierten Versorgung auch in der Zukunft.“

Das vollständige Positionspapier ist abrufbar unter www.johanniter.de/standpunkte.

Pressekontakt:

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Bundesgeschäftsstelle
Therese Raatz
Pressesprecherin
Tel: 030-26997-360
E-Mail: medien@johanniter.de

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Original Quelle Presseportal.de

Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011