Diebe stehlen und misshandeln Hündin schwer


Rödermark / Stuttgart, 16. November 2018 – Fahndung nach Tierquälern: Einer Polizeimeldung zufolge brachen Unbekannte in der Nacht zu Dienstag in eine Scheune im Jügesheimer Weg in Rödermark ein und stahlen daraus mehrere Gegenstände sowie einen Hund. Die 13jährige Schäferhund-Spitz-Mischlingshündin wurde am nächsten Tag durchnässt und schwer verletzt in Groß-Zimmern gefunden. Sie hatte einen offenen Kieferbruch und eine Schädelverletzung. Offenbar hatten die Diebe auf die Hündin eingeschlagen, sie mitgenommen und später ausgesetzt. Der Vierbeiner musste operiert werden. Die Polizei ermittelt und nimmt unter der Telefonnummer 069-8098-1234 Hinweise zur Tat entgegen.
 
PETA setzt Belohnung aus
Um die Suche nach den Tierquälern zu unterstützen, setzt PETA nun eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise, die zu ihrer Verurteilung führen, aus. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden und können sich telefonisch unter 01520-7373341 oder per E-Mail bei der Tierrechtsorganisation melden – auch anonym.
 
„Neben dem Diebstahl müssen die Täter vor allem auch für die Tierquälerei zur Rechenschaft gezogen werden“, so Judith Pein im Namen von PETA. „Nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes kann die schwere Misshandlung der Hündin mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“
 
Zusammenhang zwischen Gewalttaten an Menschen und Tieren
Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ [1] Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.
 
PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von misshandelten oder ausgesetzten Tieren aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
 
[1] Gespräch mit PETA Deutschland e.V., 2010
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Staatsanwalt
PETA.de/Whistleblower
 
Kontakt:
Lisa Kienzle, +49 711 860591-536, LisaKi@peta.de



Quelle : PETA.de

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