+++EILMELDUNG+++ Nach tödlichem Verkehrsunfall – A3 in Richtung Nürnberg nach wie vor gesperrt

Ambulance Rescue Emergency
THRSTN92 / Pixabay Notarzt im Einsatz

 

13.12.2020, PP Unterfranken

 

LKR. WÜRZBURG. Nach dem schweren Verkehrsunfall, bei dem am Samstagnachmittag zwei Fahrzeuge ausbrannten und eine Person ihr Leben verlor, dauern die Ermittlungen zum Unfallhergang an. Die Verkehrspolizei hofft nach wie vor auf Hinweise von Verkehrsteilnehmern, die den Verkehrsunfall beobachtet haben. Weil die Fahrbahndecke instandgesetzt werden muss, bleibt die Autobahn in Richtung Nürnberg vermutlich bis in die Nachmittagsstunden gesperrt.

Wie bereits berichtet, war es kurz nach 15.00 Uhr zwischen der Anschlussstelle Helmstadt und dem Autobahndreieck Würzburg-West zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Ein slowakischer Lastwagen und ein Mercedes brannten vollständig aus. Am Steuer des Lkw saß ein 50-Jähriger Mann aus der Slowakei, der nach aktuell vorliegenden Erkenntnissen offenbar nur leichte Verletzungen erlitt. Für die Person im Mercedes hingegen kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle. Die Identität der Verstorbenen war zunächst unbekannt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand deutet jedoch alles darauf hin, dass es sich um eine 53-Jährige aus Frankfurt am Main handelt, die auf dem Weg zu einer Familienangehörigen nach Würzburg war. Die Insassen eines weiteren beteiligten Pkw Hyundai stammen aus dem Kreis Groß Gerau. Die 24-jährige Fahrerin und ich gleichaltriger Beifahrer kamen ebenso wie der Lkw-Fahrer mit leichteren Verletzungen davon.

Aufgrund des Brandes kam es zu einer enormen Hitzeentwicklung, wodurch die Fahrbahndecken in beiden Richtungen der A3 in Mitleidenschaft gezogen wurden. Die Richtungsfahrbahn Frankfurt konnte gegen 02.30 Uhr wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden. Die Instandsetzungsarbeiten in Richtung Nürnberg könnten sich voraussichtlich noch bis in die Nachmittagsstunden des Sonntags hinziehen. Größere Verkehrsbehinderungen sind aufgrund des aktuell geringen Verkehrsaufkommens nicht zu erwarten.

Da neutrale Unfallzeugen bislang nicht bekannt sind, gestalten sich die Ermittlungen zum Unfallhergang nach wie vor schwierig. Um die Abläufe dennoch so genau wie möglich rekonstruieren zu können, wurde ein Sachverständiger in die polizeilichen Ermittlungen mit eingebunden. Darüber hinaus hoffen die Unfallermittler nach wie vor auch auf Hinweise von möglichen Zeugen.

 

Wer den Verkehrsunfall am Samstagmittag beobachtet hat, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 09302/9100 bei der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried zu melden.




Original Quelle : Polizei Präsidium Unterfranken

 

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