Entsorger beklagen Widerstände in vielen Landkreisen gegen die Biotonne – Flächendeckende Lösung gefordert

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BDE-Präsident Kurth fordert für Deutschland flächendeckende Lösung

Osnabrück. Als Reaktion auf die heute vorgestellte Studie des Umweltbundesamtes zum Müllaufkommen in Deutschland erneuert der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) seine Forderung nach einer flächendeckenden Einführung der Biotonne in Deutschland. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagte BDE-Präsident Peter Kurth: „Es kann nicht sein, dass fünf Jahre nach Einführung der Biotonne der Biomüll noch immer rund 40 Prozent Anteil am Restmüll hat.“

Kurth kritisierte: „In vielen Landkreisen gibt es die braune Tonne weiterhin nicht, in anderen muss sie gegen große Widerstände durchgesetzt werden.“ Das müsse sich ändern, denn so würden viele Wertstoffe ungenutzt im Restmüll landen. Den Verbraucher sieht der BDE-Präsident ebenso in der Pflicht. „Bietet der Landkreis eine Biotonne an, ist er am Zug, das Angebot auch anzunehmen.“

 

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Original Quelle Presseportal.de

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