“Gebührenfreiheit für Kitas”: Schulz im “Kanzlercheck” der jungen ARD-Radios

clareich / Pixabay


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“Gebührenfreiheit für Kitas”: Schulz im “Kanzlercheck” der jungen ARD-Radios / MDR SPUTNIK . Sissy Metzschke (MDR SPUTNIK), Herausforderer und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und Tobias Schäfer (1LIVE) beim ,,Kanzlercheck” (v.l.) heute (22.09.2017) im ARD-Hauptstadtstudio. © MDR/Joachim Blobel, honorarfrei – Verwendung gemäß der AGB im …

Leipzig (ots) – Die Entlastung junger Familien mit Kindern hat SPD-Kanzlerkandidat und Merkel-Herausforderer Martin Schulz im heutigen “Kanzlercheck” der jungen ARD-Radios versprochen. Unter anderem sollen dazu Kita-Gebühren abgeschafft und ein “Familientarif” eingeführt werden.

Martin Schulz: “Die Entlastung von Familien und Paaren, die Kinder erziehen und beide berufstätig sind, das ist die zentrale Herausforderung in der Bundesrepublik Deutschland. In der Hinsicht sind wir kein modernes Land. Wir wollen die Gebührenfreiheit für die Kitas. Wir brauchen eine Million mehr betreute Ganztagsplätze.” Der SPD-Kanzlerkandidat betonte, vor allen Dingen “steuerlich bei den Familien was tun” zu wollen. “Wir wollen einen so genannten Familientarif einführen – pro Elternteil 150 Euro pro Kind.”

Ebenso war die Integration Thema im “Kanzlercheck”, der produziert wurde von MDR SPUTNIK, dem jungen Angebot des Mitteldeutschen Rundfunks, direkt aus dem ARD-Hauptstadtstudio. Schulz sagte dazu: “Die Herkunft darf nicht über die Zukunft entscheiden.” Zur Identifikation gehöre auch, dass die Menschen, die nicht Meier, Müller oder Gauland heißen, trotzdem eine Bürgerrechts-, Respekt- und Gleichberechtigungsgrundlage haben.

Bundesüberschuss – ja oder nein?

Konfrontiert mit der gestrigen “Kanzlercheck”-Aussage von Angela Merkel (“Wenn er sagt, der Bundeshaushalt hat Überschüsse, muss ich sagen, wir haben leider keine.”), reagierte Schulz überzeugt: “Frau Merkel hat Unrecht. Der Bundeshaushalt hat Überschüsse, fast 30 Milliarden. Offensichtlich kennt sie die Zahlen ihrer eigenen Rücklagen und der vom Finanzminister geplanten Entnahmen nicht. Fakt ist, Frau Merkel würde die 30 Milliarden, die zur Verfügung stehen, gerne in die Rüstung stecken. Meine Frage an Frau Merkel: Warum wollen Sie das machen, statt das in Bildung und Pflege zu stecken?”

Den “Kanzlercheck” mit Martin Schulz gibt es als Video unter http://go.funk.net/checkschulz. Am heutigen Abend wird zudem auf http://facebook.com/funk ein Zusammenschnitt veröffentlicht.

“Kanzlercheck” der jungen ARD-Radios

Direkt vor dem Bundestagswahl-Wochenende luden die jungen Hörfunkwellen der ARD an zwei Tagen zum “Kanzlercheck”. Jeweils 60 Minuten lang beantworteten die CDU-Kanzlerkandidatin Angela Merkel am 21. September sowie ihr Herausforderer Martin Schulz am 22. September live die Fragen der Hörer und Nutzer von zehn Radio-Programmen aus ganz Deutschland. Mit dabei waren 1LIVE (WDR), Bremen Vier und Bremen Next (RB), DASDING (SWR), Fritz (rbb), N-JOY (NDR), puls (BR), MDR SPUTNIK (MDR), 103.7 UnserDing (SR) und YOU FM (hr). Sissy Metzschke (MDR SPUTNIK) und Tobias Schäfer (1LIVE) moderierten.

Das Besondere am Format “Kanzlercheck”: Die Hörer und Nutzer der jungen ARD-Radios fragen die Kandidaten direkt selbst, haken nach und treten mit den Kandidaten somit in einen Dialog.

Neben den Radiosendungen gab es außerdem einen Facebook-Video-Livestream – produziert von funk, dem Content-Netzwerk von ARD und ZDF.

Nach 2009 und 2013 war es die dritte “Kanzlercheck”-Ausgabe der jungen ARD-Wellen zur Bundestagswahl.

www.kanzlercheck.de 
www.funk.net 

Fotos zum “Kanzlercheck” stehen Ihnen bei Quellenangabe unter www.ard-foto.de zur Verfügung.

Pressekontakt:

MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Katrin Stolle,
Tel.: (0341) 3 00 64 53, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

Original-Content von: MDR Mitteldeutscher Rundfunk, übermittelt durch news aktuell



Original Quelle Presseportal.de

Bilder „Wir sind Wertheim“ , am Marktplatz ,11.September.2011